Folia Historico-Naturalia Musei Matraensis - A Mátra Múzeum Természetrajzi Közleményei 3. (1975)

Pintér, L. Az Oxychilini tribus magyarországi fajai (Gastropoda: Zonitidae)

Sub g enus: Oxychilus ( Oxychilus ) FITZINGER Oxychilus ( Oxychilus ) draparnaudi ( BECK ) Helicella draparnauldi BECK 1837, Index Moll.: 6. Helicella draparnaudi BECK, in Opinion 336, 1955: 81, XXV. Nom. emend. Off. List Spec. Names. Oxychilus Draparnaldi BECK: SOÓS 1959: 89-90. Literatur: FORCART 1957, RIEDEL 1957. Gehäuse bräunlich hornfarben, selten heller, unten im allgemeinen gelblich ­weiß mit bläulichem Anflug. Nabel breit, die Innenwände der Umgänge platt­gedrückt (Abb. 22). Umgänge 5-5 1/2; der letzte oben etwas abgeflacht und deutlich schneller anwachsend als die vorigen. Gegen die Mündung etwa 2mal breiter als der vorletzte. Mündungsrand gleichmäßig gebogen. Maße ver­änderlich: 4, 6-5, 7:11-16 mm. Abb. 19-21. Vom ähnlichen O. orientális kann diese Art auch nach Schalenmerkmalen ge­trennt werden. Beim Q. orientális ist der letzte Umgang höchstens 1, 5mal breiter als der vorletzte, die Umgänge im Nabel stets gut gewölbt, die Mün­dung enger; Genitalien: Penis und Epiphallus auffallend lang (Abb. 13). Verbreitung: O. draparnaudi lebt im größten Teil Europas, von Dänemark bis Süditalien und wurde auch nach anderen Kontinenten verschleppt. In Ungarn kommt er in fast allen malakologisch erforschten Gegenden vor, stellenweise sehr häufig. Die Art bevorzugt die landwirtschaftlich bebauten Gebiete: sie lebt besonders in Gärten, in der Nähe menschlicher Siedlungen, in Treib­häusern, Parkanlagen, auch in Kellern. In den Gebirgen seltener, aber bis etwa 1000 m, nur synanthropisch. Oxychilus ( Oxychilus ) h ydatinus (R QSSMÄSSLER ) Helix hydatina ROSSMÄSSLER 1938, Ic. I, 2: 36, Nr. 529. Literatur: RIEDEL 1962, 1968, PINTER 1968 ab. Gehäuse Vitrea-artig, weißlich durchscheinend. Sehr fein, an der Naht schär­fer gestreift. Nabel eng, aber den vorletzten Umgang zeigend. Nabelgegend nicht eingetieft (im Gegensatz zu Oxychilus inopinatus ), die Wände des Nabels gewölbt (Abb. 27). Umgänge 5-5 l/2, regelmäßig zunehmend, der letzte etwa 1, 5mal breiter als der vorletzte. Spindelrand nur wenig umgeschlagen, nicht geknickt. Maße: nach RIEDEL (1968) bis 4, 6 mm hoch mit einer Breite von fast 7 mm. Im allgemeinen kleiner (SOÓS 1943: 3-3,6:5, 5-6,4 mm). Das größte Exemplar aus Ungarn: 2,5:5,5 mm, bei 5 Umgängen. Abb. 10-12. 128

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