Folia Historico-Naturalia Musei Matraensis - A Mátra Múzeum Természetrajzi Közleményei 3. (1975)

Pintér, L. Az Oxychilini tribus magyarországi fajai (Gastropoda: Zonitidae)

Genitalien: RIEDEL 1968. Ungarische Exemplare wurden anatomisch noch nicht untersucht. Verbreitung: Diese ursprünglich ostmediterrane, bzw. südeuropäische Art kam erst vor einigen Jahren in Békéscsaba zum Vorschein, wo sie in den Gärten und Friedhöfen anscheinend nicht selten ist. Sub g enus: Qxychilus ( Morlina) A. J. WAGNER Denkschr. Kais. Akad. Wiss. Wien, 91, 1915: 461. Typus: Helix glabra ROSSMÄSSLER 1835 (siehe LINDHOLM, 1927, Arch. Moll., 59:323, design. ). Syn. : Gemma HAZAY 1884, non DESHAYES 1853 (Veneridae). Qxychilus ( Morlina ) g laber ( ROSSMÄSSLER ) Helix glabra ROSSMÄSSLER 1835, le. I, 1: 71. Oxychilus glaber STUDER: SOÓS 1959: 91. Literatur: FORCART 1957, RIEDEL 1957, 1959 a. Gehäuse gelblich oder bräunlich hornfarben, glänzend, dünnschalig, schwach gestreift, oft mit Spiralskulptur. Nabel eng, trichterförmig, beim letzten Umgang kaum erweitert (Abb. 24). Umgänge 5 1/4 - 6, oben schwach ge­wölbt, gleichmäßig anwachsend. Der letzte höchstens 1, 5mal breiter als der vorletzte. Junge Stücke sind seitlich stumpf gekielt. MaÇe sehr veränderlich, 5-6:11-16 mm. Abb. 1-3. Genitalien: Penis dick, distal nicht verjüngt, stellenweise mit unregelmäßi­gen Anschwellungen und Einschnürungen. Der relativ dicke und lange Epi­phallus mündet in den Penis etwa am Anfang des vierten Viertels t und geht ohne deutliche Abgrenzung in das kurze Vas deferens über. Von der peri­vaginalen Drüse wird nur der obere Teil der Vagina bedeckt, ohne auch den unteren Teil des Truncus receptaculi zu umgeben (Abb. 17). Oxychilus g laber striarius (WESTERLUND) aus den Karpaten und Balkan­ländern ist von der Nominatform so wenig verschieden, daß ich die beiden für Synonyme halte. Verbreitung: Mittel- und Südosteuropa. In Ungarn überall verbreitet, vor al­lem im Berg- und Hügelland. Auf den Tiefebenen viel seltener. Stellenweise lebt die Art auch in Kellern, aber übrigens nicht ausgesprochen synanthro­pisch. 129

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