Agria 37. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 2001)

Vaday Andrea–Domboróczki László: Mezőszemere – Kismari-fenék. Késő-császárkori–kora-népvándorláskori temetőrészlet

1. 2. 3. 28, 31, 32, 35, 36, 28, 39, 40, 41,42,58,59, 11, 43, 44, 54, 55, 56, 27, 30. 26, 29, 33, 37. Insgesamt: 18 2 5 72% 8% 20 % Es ist gut sichtbar, daß das rechteckige Schachtgrab im Gräberfeld dominant ist und die sich am Kopfende verbreitende trapezförmige Grabgrube am seltensten vorkommt. Unter den Gräbern der Gräbergruppe II und III taucht nur die erste Grabform auf, in der Gräbergruppe I sind alle drei Formen vorhanden, aber auch hier ist die Grabform 1 domi­nant. Im Karpatenbecken sonderte zuletzt Valéria Kulcsár ovale und rechteckige Gräber ab. I05 Sie erwähnte die schon früher bekannte, am Kopf- oder Fußende verbreitende, tra­pezförmige Grabform nicht. 106 Wir beobachteten ähnliche Grabgruben zuletzt an der den Bauarbeiten der Autobahn M3 vorangehenden Ausgrabung in Kompolt-Kistéri-Gehöft, 107 wo es festzustellen war, daß kein Zusammenhang zwischen der Grabform und dem Geschlecht bzw. Lebensalter der Bestatteten bestand. 108 Neulich legte Csilla Farkas ein am Kopfende schmales, trapezförmiges Grab in Füzesabony-Kastélydűlő frei. 109 Die auf­gezählten Beispiele illustrieren, daß man mit dieser Grabform schon von dem 2. nach­christlichen Jahrhundert rechnen muß. In der vorliegenden Tabelle reihen wir die Längen- und Breitenangaben des Gräberfeldes in zunehmender Reihenfolge der Länge auf, mit den Grabformen und Indexwerten, ferner mit der Bestimmung der oberflächlichen Größe der Gräber. 104 Die Grabnummern der Gräbergruppe II sind kursiv und fett, die der Gräbergruppe III fett geschrieben. Wir verwenden diese Bezeichnung im weiteren sowohl im Text als auch in den Tabellen. 105 KULCSÁR Valéria 1998, 23. 106 Endrőd-Szujókereszt: VADAY Andrea-SZŐKE Béla Miklós 1983, 122; Tarnazsadány-Sán­dorrésze: GARAM Éva-PATAY Pál-SOPRONI Sándor 1983, 50. 107 VADA, Andrea 1996, 26-27. 108 Nehmen wir die relatíve Chronologie der Gräber in Betracht, so gibt es keinen nachweisbaren Zusammenhang, der die Beziehung zwischen der Veränderung der Grabform und dem Vergehen der Zeit widerlegt. 109 FARKAS Csilla 2000, 19. 37

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