Vezető a Déri Múzeum kiállításaihoz II. A Déri gyűjtemények. 2. javított kiadás (Debrecen, 2001)

GLASHERSTELLUNG 226 in der Glasherstellung, zum Kristallglas. Diese Technik tritt schon im 17. Jahrhundert in Un­garn auf. Unter den hier ausgestellten geschlif­fenen Gläsern ist das älteste Stück ein Krug, der die Jahreszahl 1773 trägt. Typisch für das 18. Jahrhundert sind Flaschen, die in ein Flaschenfutter passend gefertigt wurden. Diese viereckigen, gespaltenen Flaschen wurden in Form geblasen. Ihre Gestalt zeugt von Zwech­mäßigkeit, denn nebeneinandergelegt konnten diese Flaschen auch als Behälter auf Reisen dienen. Im zweiten Schaukasten sind Glaswaren aus­gestellt, die gegen Ende der zweiten Hälfte des vergangenen Jahhunderts sehr verbreitet und beliebt waren. Es sind dies die sog. rubinge­beizten Gläser, bei deren Herstellung durch eine Beizung die Verzierung auf die farblose Oberfläche gebracht wurde. Da auf diese Weise zumeist Weinflaschen und Gläser geschmückt wurden, trifft man sehr häufig auf das Motiv des Weinblattes und der Weintraube. Im dritten Schaukasten sind die sog. Bauern­flaschen ausgestellt, die im 19. Jahrhundert in den kleinen Glashütten hergestellt wurden und den Stil des geblasenen Glases weiter­führen. Die Regécer Gefäße bilden hier eine größere Einheit. Besondere Exemplare unter ihnen tragen Zeichen des reinen geblasenen Stils. Das sog. Schaumglas kann ebenfalls als Produkt einer speziellen Regécer Technik ange­sehen werden. Das mit erhabenen Kreisen verzierte Flaschen­futter ist eine typische Bauernflasche aus der Paráder Fabrik. Sie zählt zu den weiteren be­deutenden Hütten im nördlichen Gebirgsland. Hier wurde besonderer Wert auf künstlerische Gestaltung gelegt. Im vierten Schaukasten sind Gläser ausgestellt, die die Eigenheiten des Kristallstils widerspie-

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