Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. A Szent István Király Múzeum Évkönyve. 28. – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1999)

162 Gesimsplatte L:64,5, T:55, H: 18,5. Die Gesimsplatte ist etwa in der Mitte in zwei Teile gebrochen. Auch bei diesen beiden Fragmenten läuft die weit ausladende Simawelle ohne Absatz in die Stirnplatte über. An der rechten Bruchfläche erkennt man ein angebrochenes Hebeloch. (Abb. 58, 81; Taf. XLV) Die beiden Stücke gehören aufgrund des gleichen Profils und der gleichen Höhe zusammen. Das Profil weist einen von den kanonischen Formen abweichenden Querschnitt auf, der eine späte Entstehungszeit andeuten könnte. Das erhaltene Hebeloch, das im ehemaligen Schwerpunkt der Platte anzunehmen ist, erlaubt es, die originale Länge der Gesimsplatte mit ca. 130 cm anzu­geben. Die Tiefe der Platten ist unverändert. Zugleich kann man ausschließen, daß das vorliegende Gesims zu einer Deckenplatte gehörte. 2.2.3 Gesimsplatten mit abgeschlagener Stirnleiste oder Viertelkehle 101 Gcsimsplatte L: 70, B: 60, H: 21, gelblicher Kalkstein. Die originale Rückseite ist gröber bearbeitet, an der Vorderseite ist die obere Hälfte des Profils abgeschlagen, die untere Leiste erhalten, die aus einer gestelzten Viertelkehle besteht. In der linken Bruchfläche ist ein 9 cm tiefes Dübelloch zu sehen. (Abb. 59; Taf. XLVÍ) 102 Gcsimsplatte L: 52, T: 45, H: 22, grauer Kalkstein. An zwei Seiten mit Eckausbildung ist die obere Hälfte des Profils abgeschlagen, nur die untere Leiste, eine steile Hohlkehle eines Gesimses blieb erhalten. (Abb. 59; Taf. XLVI) 104 Gcsimsplatte L: 50,5, T: 31,5, H: 22. Die obere Hälfte des Profils ist abgeschlagen, die untere Profilleiste, eine hohe, gestelzte Vicrtelkehle ist erhalten, sonst alle Seiten gebrochen. (Abb. 59; Taf XLVI) 117 Gcsimsplatte L: 38, T: 48, H: 24. Das Stück bildete rechts eine Stoßfläche aus und ist auf der gegenüberliegenden Seite gebrochen. Vom Profil ist nur der untere Teil in Form einer fast rechtwinkelig gehöhlten Viertelkehle und einer Leiste erhalten. (Abb. 59; Taf. XLVII) 116 Gcsimsplatte L: 129, T:54, H:18. Das Stück ist im rückwärtigen Teil stark abgewittert, vielleicht in dem in der sekundären Verwendung freiliegenden Bereich. Das Profil besteht aus einer hohen, wenig ausladenden Simawelle und einer Stirnplatte. (Abb. 60; Taf XLVII) Bei diesen Stücken störte die Stirnleiste, sie wurde für die zweite Verwendung abgeschlagen. Der obere Krüm­mung der ausladenden Simawelle und die Stirnleiste sind die verletzlichsten Teile von Gesimsplatten. Sie brachen vielleicht bereits beim Sturz aus dem ursprünglichen Gebäude. Brüche in diesem Bereich zeigten sich auch häufig an den Platten des Krongesimses des Tumulus­grabes bei Baláca (Eitel 1996, 100, Taf. 12.). Bei den Stücken aus Gorsium kam allerdings hinzu, daß auch die erhaltenen Strecken abgeschlagen wurden, weil man mit dem geschwächten Plattenquerschnitt in dem ausladenden Profilbereich nichts anfangen konnte. Die Gesimsplatte 116 besaß vielleicht ein konventionelles Profil, dessen Viertelkehle durch Verwitterung zerstört wurde. 3. BODEN- ODER DECKENPLATTEN Unter diesem Punkt werden Stücke gereiht, die Dübellöcher und Anrißlinien aufweisen. Auch wenn keine weiteren Anhaltspunkte gegeben sind, weist ein Dübel­loch im Randbereich einer Platte auf den Anschluß eines senkrechten Bauteils hin. Eine nähere Zweckbestimmung ist nicht möglich. 29 Boden- oder Deckenplatte L:50, B:52, IL 14. In einer Lcke der sonst schmucklosen Platte befindet sich ein 5x5 cm großes Dübelloch, zu dem ein 8 cm langer Gußkanal führt. (Abb. 61; Taf XLV ill) 86 Boden- oder Deckenplatte L: 134, T: 120, H: ? Auf der Oberfläche des Stückes sind zwei Dübellöcher in einem Abstand von 110 cm zueinander zu beobachten. (Abb. 62) 21 Boden-oder Deckenplatte L: 98, B: 62, H: 22, gelber Sandstein. Lntlang einer Schmalseite bezeichnet eine Anrißlinie einen 39 cm breiten Auflagerstrcifen. Innerhalb dieses Streifens befindet sich ein 6 cm tiefes Dübelloch, zu dem ein schräger Gußkanal führt. An der nächsten Lcke der gleichen Langseite ist eine 17 x 17 cm große quadratische Kontur ausgearbeitet. (Abb. 61; Taf XLV III) 118 Boden- oder Deckenplatte L: 56, B: 56,11: 23,5. In 12 cm Lntfernung von der erhaltenen Seitenfläche liegt ein 4 x 4 cm großes Dübel loch, das in Beziehung mit der dort sichtbaren Klammerheftung (?) zu stehen scheint. Das weiter entfernte Ende dieser Seitenfläche bildet einen 3,5 cm hohen Vorsprung aus. (Abb. 62; Taf. XLV HI) 120 Boden- oder Deckenplatte L:65, B:46, T: 30 In 40 cm Entfernung zu der einzigen erhaltenen Randkante liegt ein 8 x 6 cm großes Dübelloch. (Abb. 61; Taf. XLVI1I) 4. ARCHITRAVE, BALKENARTIGE ELEMENTE 170 Architrav L: 153, T: 49, H: 23. An einer Schmalseite befindet sich eine zu einer der Langseiten gerückte Klammerbettung, in der Nähe der anderen ein Dübelloch. An der Seitenfläche ist ein Wolfsloch zu erkennen. (Abb. 63) 34

Next

/
Thumbnails
Contents