Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. A Szent István Király Múzeum Évkönyve. 28. – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1999)

58 Balken" L: 158, В: 49, H: 29. An einer Stirnseite ist eine 4 cm breite und 6 cm hohe winkelförmige Nut ausgearbeitet, die den Querschnitt verringert und einen Anschluß an ein anderes Bauglied bewerkstelligte. Die andere Stirnseite ist abgebrochen. (Abb. 64) 70 Balken L: 184, 34 x 35, Kalkstein mit Hohlräumen An einer der Seitenflächen zeigt sich eine waagrechte Linie wenig von einer langen Kante entfernt, darunter beginnt eine gröbere Bearbeitung mit erkennbaren Meißelstrichen. (Abb. 65; Taf. XLIX) Die drei Stücke sind aufgrund ihres Querschnitts und ihrer Verbindungslöcher einem architektonischen Kontext zuzuordnen, wenngleich die spezifische Verwendung nicht klar wird. 123 Balken L: 107, B: 57, H: 32. Die Kante zweier Seitenflächen ist erhalten. An der gegenüberliegenden Schmalseite, einer Bruchfläche, liegt ein 9 x 9 cm großes Dübelloch. (Abb. 65; Taf. L) 124 Balken L:92, B:53, H: 17. In 11 - 19 cm Entfernung entlang einer Langseite verläuft eine etwas unregelmäßige Linie, An einer Schmalseite sitzt ein 7 x 7 cm großes Dübelloch. Die Platte ist dort anscheinend für den Stoß mit einer anderen ausgeschnitten, gegenüber des Ausschnittes setzt sich im rechten Winkel auf die Langseite ein ca. 20 cm breiter Streifen fort. Die benachbarte Schmalseite ist abgeschrägt. (Abb. 66; Taf. XLIX) 176 Balken L: 105, B: 57, H: 32 Ähnlich wie das vorhergehende Stück ist der Balken in de Nähe des Dübelloches ausgeschnitten. (Abb. 66; Taf. L) 60 Platte L: 152, B: 68, T: 30. Die Oberfläche ist sehr fein mit Zahneisen bearbeitet, die Rückseite grob behauen. Eine Ecke der Platte ist abgebrochen. (Abb. 64) 67 Platte L: 106, H: 62, T: 30. Die Oberfläche ist sehr fein mit Zahneisen bearbeitet, die Rückseite grob behauen. Eine Ecke der Platte ist abgebrochen. (Abb. 67) 68 Balken L: 94, 31x20. Alle Seiten fein bearbeitet. (Abb. 67) 69 Balken L: 88, 37x25. Längsseiten bestoßen. (Abb. 67) Die Dübellöcher der beiden Fragmente bezeichnen ihre Oberseiten. Sie hatten demnach einen liegenden recht­eckigen Querschnitt. Die Platten 60 und 67 sind über 60 cm breit und ebenfalls liegend denkbar. Eine nähere Zweckbestimmung ist nicht anzugeben. Das gilt auch für die Fragmente 68 und 69, die jedoch auch mit stehendem Querschnitt vorstellbar sind. 9 Der Architrav stellte sich kurz for der Drucklegung als Gerimsplatte dar. 5. ALTARTEILE 12SockeIplatte L: 102, B: 98, H: 28, gelblicher Sandstein. Eine von schrägen Abkantungen umschlossene Standfläche von 62 x 54 cm liegt um 3,5 cm tiefer als der glatte Rand der Platte. Die Kanten zwei sich gegenüber liegender Seiten sind ebenfalls abgeschrägt. An einer dritten Seite ist ein leicht gekrümmter Gußkanal eingeschnitten, der an der Oberkante der inneren schrägen Leiste endet. Das Stück könnte als Altarplinthe gedient haben. (Abb. 68; Taf. LT) 137 Sockelplatte L: 85, T: 71,5, H: 22. Die drei erhaltenen Seiten sind unterschiedlich steil (mittlere Seite flach, Seitenflächen steiler) bis auf einen 7 cm hohen senkrechten Sockelstreifen abgeschrägt. (Abb. 69; Taf. LI) 84 + 85 Sockel platte L: 124, T: 99, H: 22. Die Platte ist in der Mitte schräg auseinandergebrochen. Die Profilierung besteht aus einer gut geschnittenen Viertelkehle und einer Simawelle mit zierlicher Stirnleiste. Dübellöcher fehlen, der Rand der Oberfläche wird von einem schmalen, geringfügig höheren Randschlag begleitet. Die Standfläche beträgt 95 x 70 cm. Vermutlich handelt es sich bei diesem Stück um die Plinthe eines großen Altars. (Abb. 70, 78; Taf. LII) 129 Sockelplatte Gesamtfläche 72 x 71, Auflagerfläche 62 x 62, H: 21. Drei Seiten der quadratischen Platte werden von einem Gesims begleitet. Die mehrteilige Profilierung aus Hohlkehle und Simawelle ist steil angelegt. An der Rückseite wird das Profil durch eine schräge Leiste ersetzt. Eine rückwärtige Ecke der Platte ist abgeschlagen. Das Stück ist relativ klein und könnte als gesondert gearbeitetes Gesims eines Altars gedient haben. (Abb. 69; Taf LI) Die genannten Stücke gehörten zu Altären, ohne daß sich Hinweise für eine sepulchrale Funktion finden. Die Dimensionen der Platten 12 und 129 weisen dagegen auf Weihealtäre normaler Größe hin. Im römischen Weihe­bezirk von Osterburken standen noch viele Altarplinthen in situ (Schallmayer-Preuss 1994, Abb. 1, 21, 22, 25, 26, 33, 34, 37 38, 43, Taf. 1 ff). Man sieht sehr gut, daß die Standflächen der Altarschäfte in den Plinthen eingetieft waren. Auch die Sockelplatte 12 aus Gorsium dürfte in ähnlicher Funktion Verwendung gefunden haben. Der Block 137 könnte eine einfache Altarplinthe darstellen. Eine schmale erhabene Randleiste deutet auch bei den Stücken 84 und 85 die Standfläche eines Altarschaftes an. Die Platte 129 könnte sowohl als Altarplinthe als auch als gesondert gearbeitetes Gesims eines Altars gedient haben. Allerdings bestanden in der Regel nur größere Altäre aus mehreren Teilen. Das Stück käme vielleicht auch als bekrönendes Gesims eines Pfeilers in Frage.

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