Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 19. 1979 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1981)

Tanulmányok – Abhandlungen - Bánki Zsuzsanna: Heiligtum der Iuppiter Dolichenus in Vetus Salina. p. 95–133.

Abb. 3: 1 = Zugmantel; 2 = Saalburg; 3 = Heddernheim; 4 = Stockstadt; 5 = Pfünz; 6 = Virunum; 7 = Carnuntum; 8 = Bri­getio; 9 = Vetus Salina; 10 = Sarmisegethusa ; 11 = Brza Palanka; 12 = Róma; 13 = Lambaesis; 14 = Leptis Magna; 15 = Do­liche; 16 = Dura Europos andere in Rigomagus (Germania Inferior) aus 250 (SPEIDEL 1978,73); die Reihe der Stücke aus Lambaesis und Dura Europos (ibid. 13—74) wird schließlich durch eine Inschrift abgeschlossen, die unter Gallien (253—268) in Rom aufgestellt wurde (MERLAT, 1951, 204). Das stumme Aussterben des Kultes bewegt uns zum Nachdenken und zu Vermutungen. Wäre nicht ein religiöser Läuterungsprozeß möglich, gerade das Umgekehrte des orientalischen Charakters, welcher sich im 2. Jh. auf luppiter angesetzt hatte? Die eventuellen anfänglichen Äußerungen dieses Prozesses wären die Tempelzerstörungen und sodann das Aufhören des Kultes gewesen, damit der offizielle Hauptgott des römischen Pantheons wieder in seiner urtümlichen, erneuerten Größe in den Vordergrund gegenüber den immer stärkeren Mysterienglauben rückt. Géza Alföldy (1961, 301) stellt in Frage, ob der Kult des luppiter Dolichenus ein echter Mysterienglaube gewesen ist; in diesem Zusammenhang wäre es vielleicht nicht abwegig daran zu denken, daß gerade das Fehlen dieser Vollwertigkeit, der „Wettbewerbsfähigkeit", gegen­über den anderen Mysterienglauben den Kult verkümmern ließ. 7* 99

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