Alba Regia. Annales Musei Stephani Regis. – Alba Regia. Az István Király Múzeum Évkönyve. 13. 1972 – Szent István Király Múzeum közleményei: C sorozat (1974)
Tanulmányok – Abhandlungen - Kocztur Éva: Ausgrabungen im südlichen Stadtviertel von Gorsium (Tác-Margittelep). XIII, 1972. p. 69–148.
557. An 25 bemalten Fragmenten, an 4 Fragmenten der gelben Hauskeramik konnte der zur Herstellung von „kleinen Scheiben" dienende Ausschnitt beobachtet werden (Inv. Nr. 65.316.5. - z. B. Abb. 62.10.) 558. Der dominierende Gefäßtyp der gelben Hauskeramik, der bauchige Krug mit stumpfkegelförmigem Hals, geradem Rand — zu fünferlei Gefäßen gehörende Fragmente. Sein Bandhenkel läuft unterrandständig auf die Schulter (Inv. Nr. 65.316.6. — Typ: Taf.IX. 1-2.). 559. Halsfragment eines dünnwandigen Kruges mit trichterförmiger Mündung (Inv. Nr. 65.316.6. — Typ:2V>. 541, Abb. 60.3.). 560. Krug mit breitem Hals, Munddm: 76 mm (Inv. Nr. 65.316.6, Abb. 62.12.). 561. Halsfragment eines Kruges ähnlichen Typs mit schmalem Hals und Bandhenkel. Munddm: 48 mm (Inv. Nr. 65.316.6.). Einheimische keramische Bruchstücke 117 St. (davon insgesamt 7 St. mit glänzendem Überzug), 60% der Fragmente sind gelblich, 40% von matter, grauer Oberfläche (Inv. Nr. 65.316.9.). 562. Fragmente einer Schüssel mit Brandrand, aus gelber Hauskeramik (Inv. Nr. 65.316.5, Typ: Abb. 60.5.). 563. Dass., (Inv. Nr. 65.316.5, Typ: Abb. 60.6.). 564. Graue Schüssel mit ausladendem Rand. H: 92 mm; Munddm: 226 mm; Bodondm: 74 mm (Inv. Nr. 65. 316.7.). 565. Fragmente von Töpfen mit stumpf kegelförmigem Hals, grau, matt — gehören zu drei Gefäßen (Inv. Nr. 65.316.9. — ihre Form ist mit Nr. 558. gleich). 566. Topffragment mit schräger Wand. Graue, körnige Hauskeramik — zweierlei (Tnv. Nr. 65.316.10. — Typ: Nr. 394, Abb. 54.7.). 567. Fragment eines Vorratsgefäßes (Inv. Nr. 65.316.10. - Typ: Nr. 298, Abb. 57.8.). Haus XI., Brunnen, Haus VIII., Ofen III. Diese Objekte finden wir in der Mitte der Blocks P 3 — Q 3 8 — 9 in einer Gruppe. Ihr Fleck an der Oberfläche verwischte sich in der sich über dem ganzen Gebiet zeigenden gebrannten, aschigen Schicht. Die Bauten VIII. und XI. gehörten wahrscheinlich zum Haus IX. Ihre Lage und Bestimmung scheint dies zu beweisen. Der Brunnen neben dem Haus XI stand unter gemeinsamen Gebrauch. Wir sind nämlich in diesem Gebiet auf keine weitere, mit Holzfäßern ausgefüllte Gruben ähnlicher Tiefe gestoßen. (Im Castrum I. haben wir bei der Basilica maior und minor mehrere, auf dieselbe Weise gebaute Brunnen gefunden. Ihre Tiefe und schmale Grube haben die vollständige Erschließung unmöglich gemacht.) Der Ofen III. wurde nämlich nach Aufschüttung des Brunnens errichtet, seine lehmbeworfene Westseite wurde bereits über dem Brunnen erbaut. XII. Haus Im Block wurden Mauern und Terrazzofußboden von der Freilegung durchscnitten. Im 5. Spatenstich ist bei der Tiefe +25 der Fleck einer Grubenhütte erschienen. Ihr gelehmter Boden ist in Tiefe. Die Reste der spä teren Bauarbeiten haben die vollständige Erschliessung verhindert. Ihr Fundmaterial ist in den 5. und 6. Spatenstichen zum Vorschein gekommen. Die Funde: 568. Fragment einer Drag. 32-Sigillatenschüssel — zweierlei (Inv. Nr. 64.96.2. - 6. Spatenstich.). 569. Drag. 33 - Sigillatenbecher (Inv. Nr. 64.95.6. 5. Spatenstich.). 570. Drag. 33-Sigillatenbecher — Munddm: 125 mm (Inv. Nr. 64.96.2. - 5. und 6. Spatenstich.). 0 +90 _W Abb. 45 - 46 : III. Backofen 571. Drag. 37-Schüssel — zwischen den Ranken ein Meisterzeichen aus der Zeit der Tätigkeit von Januarius in Heiligenberg: zwischen 95— 120 <25) (Inv. Nr. 64.95.1. - 5. Spatenstich - Taf.IV. 15.). 572. Dass., Zur Zeit der Tätigkeit von Cerialis in Rheinzabern: zwischen 160 — 200 (Inv. Nr. 64.95.1. und 64.96.2. - aus dem 6. Spatenstich Taf. IV. 18.). 573. Dass., Rheinzabern, aus den Jahren 160 — 230 (Inv. Nr. 64.95.3. - 5. Spatenstich Taf. IV. 2.). 571. Bodenfragment: retrograder Stempel von JANINUS. Er betätigte sich bis zum Ausgang der Herrschaft der Antoninen (150—190) in Rheinzabern (26) (Inv. Nr. 64.95.5. - 5. Spatenstich, Abb. 62.13.). 575. Sigillatennachahmung — aussen hell, innen dunkelorangenfarbene Bemalung. Mit Rankenverzierung (Inv. Nr. 64.95.10. - 5. Spatenstich - Abb. 59.1.) 576. Schüssel mit kragenförmigem Rand. Mit etwas dickerer Wand als beim Typ: Abb. 62.8, mit orangenroter Bemalung (Inv. Nr. 64.318.2. — 6. Spatenstich.) 577. Dass., am Rand mit rote Pinselstrich-Bemal ung. (Inv. Nr. 64.96.3. 6.Spatenstich.) - Abb. 61.7. 578. Einhenkliger Krug. Von matter orangenfarbener Bemalung (Inv. Nr. 64.95.13. — 5. Spatenstich. —Typ: Nr. 538, Abb. 62.1.). 579. Fragment eines „Waagetellers", von welliger Seite, glimmerig, dunkelorangengelb (Inv. Nr. 64.95.16. — 5. Spatenstich. - Abb. 59.2.). 580. Reibschüssel (Inv. Nr. 64.96.6. - 6. Spatenstich Typ: Abb. 62.8.). 581. Fragment einer Firmenlampe, dunkelgelb; Dm: 58 mm (Inv. Nr. 64.95.8. — 5. Spatenstich.). (25) F. OSWALD, О. C, 142. (26) F. OSWALD, О. C, 141. 7* 99