Nagy Gyula: A múzeum szolgálatában (A Békés Megyei Múzeumok Közleményei 10. Békéscsaba, 1986)
ken. In der Umgebung kennt man sie nicht, aber im westlichen Teil unseres Vaterlandes werden sie überall gebacken. Unsere dorfgründenden Ahnen brachten im Jahre 1744 die Sitte des Backens aus West-Transdanubien mit, deswegen sammelte ich dieses Thema. — Inzwischen entschloss ich mich lebenslänglich den Ackerbau und die Viehzucht zu studieren. Um dies je besser kennen zu lernen, ging ich in zwei Dörfer des Comitates Békés, nach Doboz und nach Vésztő. Das 3. Kapitel handelt davon, wie ich das Redigieren der Studien und das Schreiben der Fachbücher erlernte. Der leser kann alle Arbetisphasen der Publikationen erfahren. In der ethnographischen Zeitschriften wirkte ich als Verfasser, seit der Mitte der 50-er Jahre, mit. Chronologisch : Ernte und Austreten auf dem Kérdő-Hof, in Kardoskút, Ethnographie 1954. Die letzte noch im Betrieb stehende Zugmühle, Néprajzi Értesítő 1956. Das Backen von Hochzeitskuchen in Orosháza und Umgebung, Néprajzi Közlemények 1958. Die Speicherung von Körnerfrüchten (Getreide) in Orosháza. Acta Ethnographica 1964. Technologie der völkischen Ölkelter im Comitat Baranya, Ethnographie 1965. Das Verlegen, Redigieren und Kolportieren der sechs Jahrbücher zeugt von grosser Entwicklung. Aus diesen ragt, die mit Bildung einer Arbeitsgemeinschaft bereitete „Geschichte und Ethnographie von Orosháza" hervor, erschienen mit einem Umfang von 1750 Seiten, reich illustriert. Endlich führe ich meine 3. über die Puszta von Vásárhely verfassten Bücher vor. Das über den herkömmlichen Ackerbau gesagte ist darum von Quellenwert, denn heute arbeiten die Bauern schon in modernen landwirtschaftlichen Grossbetrieben. Die Viehzucht zeigt das Viehhalten auf bem Hof im Ställen. Das Bauernleben vorstellende dicke Buch zeigt fast alle Phasen des bäuerlichen Lebens auf dem Gehöft. Alle drei Bücher sind Pflichtlectüren auf der Budapester Universität. Zwei Abhandlungen von mir sind in einer westdeutschen Fach-Zeitschrift erschienen : Die Arbeitsphasen des Erntens und Austretens in der mittleren Gegend der Ungarischen Tiefebene, auf dem Kérdő-Hof in Kardoskút (Com. Békés) — Zeitschrift für Ethnographie, Organ der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde 1961. Braunschweig. — Die Arbeitsphasen der herkömmlichen Feldbestellung im mittleren Teil der Grossen Ungarischen Tiefebene auf der Puszta von Vásárhely. Zeitschrift für Ethnologie. Organ der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde 1971. Braunschweig. Das 4. Kapitel enthält einige wichtige Ereignisse jener 40 Jahre, die ich im Orosházaer Museum verbrachte. Auf Grund amtlicher Schriften lege ich vor, wie ich aus einem Volksschullehrer Muséologie geworden bin. Wie ich meine Arbeit im Institut mit kleinem Personal verrichtete, unter welchen Umständen, mit welcher Besoldung. Ein Teil berichtet auch darüber, dass ich auch die einfachsten Arbeiten gern gemacht habe. Im Jahre 1962 kamen die staatlichen Museen in die Verwaltung des Békéser Komitatsrates. Das 5. Kapitel zeigt das Gebäude, wo ich gearbeitet habe. Das Museum war nicht meine Kanzlei, sondern mein Heim. Des Gebäude des Museums erwies sich 203