Nagy Gyula: A múzeum szolgálatában (A Békés Megyei Múzeumok Közleményei 10. Békéscsaba, 1986)
ICH DIENTE IM MUSEUM Vier Jahrzehnte im Orosházaer Museum /ZUSAMMENFASSUNG/ Eugen Barabás, Professor am ethnographischen Lehrstul der Budapester Roland Eötvös Universität, der hervorragender Pfleger der ungarischen ethnographischen Wissenschaft, begrüsst am Anfang des Bandes den Auetor, seinen alten Freund und Mitarbeiter Julius Nagy, anlässlich seines 75. Geburtstages. Der Professor begrüsst auch den Leser, und stellt ihm die Wirksamkeit des Verfassers vor. Er betont : der Leser halt ein eigenartiges Werk in der Hand. Ist der Band Museumsgeschichte, Vorführung eines Forscherlebens, museologisches Handbuch, Rückblick, Gedenkbuch? Keines und jedes. Der Verfasser führt das vier jahrzehntige Leben und Gedeihen des Orosházaer „Einglied"-Museums vor. In den besprochenen vier Jahrzehnten bedeutete das ganze Museum der im südlichen Teil der grossen ungarischen Tiefebene liegenden Kleinstadt, einen einzigen, beseelten, institutleitenden Fachmann, der in einer Person der aufmerksame Klärer und Sammler der historischen Werte seines Bereiches, wissenschaftlicher Forscher, populärwissenschaftlicher Belehrer, nicht selten Photograph, Restaurateur, Türsteher, usw. war. ,,Wie könnte er die Geschichte des Orosházaer Museums schreiben, ohne sich selbst zu erwähnen, da die Sammlung und seine Person sich während der Jahrzehnte untrennbar verschmolzen haben." Der Auetor — Schöpfer, Redakteur, Verleger und Kolporteur zahlreicher, hochwertiger Bücher — ist der Charakteristik des Eugen Barabás nach, keine durchschnittliche Persönlichkeit. Was er begann, das hat er auch vollbracht. Auch bei der Entstehung dieses Bandes war seine, das Lebenswerk abschlissende Absicht wichtig. Es wird festgestellt: viele können das Buch mit Belehrung blättern. Man kann Bekanntschaft schliessen mit der Geschichte des Orosházaer Museums, mit der Tätigkeit, den Kämpfen, Freuden des Verfassers, man wird eingeführt in die Muséologie, man lernt vorbildliche Arbeitsethik und Berufsbewustsein und einen wichtigen Weg des Standhaltens für das Volk : Lokalpatriotismus kann man daraus schöpfen. 201