A Békés Megyei Múzeumok Közleményei 6. (Békéscsaba, 1980)
Bába Károly: Die quantitativen Verhältnisse der Schnecken in den Auwäldern des Crisicum
Die quantitativen Verhältnisse der Schnecken in den Auwäldern des Crisicum BÁBA KÁROLY Verfasser hat seit 1972 im ungarischen und rumänischen Bereich des CrisicumFlorabezirkes 48 Auwälder untersucht und mit Hilfe von Arten- und Frequenz-Identitästberechungen verglichen (Poes, 1968). Die Identitätszeffern sind graphisch dargestellt (1—2, Abb, 3). Aufgrund der berechnungen besteht zwischen den Shneckenzönosen der — nach zum obigen Florakreis gehörenden geographischen Landschaften (Somogyi, 1961) zusammengezogenen — Auwälder (Table 1) und den Schneckenzönösen der einzelnen Wälder eine signifikante Artenidentität (Abb. 1 u. 2, Tab. 2 u. 3). Es ist festzustellen, dass die Schneckenzönosen die pflanzenzönologischen Einheiten charakterisieren. Aufgrund der Arten- und Frequenzidentitäten der Schneckezönosen sind die Natron boden —Eichenwälder (Festuco pseudovinae-Quercetum roboris) (Máthé, 33; Soó 62) als Derivattypen der Auwälder (Fraxino pannonicae- Ulnetum pannonicum, Soó, 63) zu betrachten. Die untersuchten Wälder sind Teile der feuchtigkeitsbeeinflussten Sukzession der Fundorte (Sammelstelle 45, 46, 47, Abb. 4). 76% der zum Vorschein gekonmemen 38 Arten sind weit verbreitete Ubiquisten; ihrem Feuchtigkeitsanspruch nach sind diese in 6 Stufen zu unterteilen: 1. hygrophile, 2. subbhygrophile, 3. mesophil-subhygrophile, 4. mesophil-subxephile, 5. subxerophile und 6. xerophile. Aufgrund der einzelnen Schneckengruppen konnten die Sammelorte — mit Hilfe des aus dem Verteilungsprozentsatz der Schneckengruppen 3—6, bzw. 4—6 Schneckengruppen 1—2 bzw. 3 gebildeten Feuchtigkietsindexes — in eine Trocknungsreihe geordnet werden {Abb. 4, Gruppe 1—6). Im Laufe des Trockenerwerdens lässt die Abundanz der Schnekken der Schneckengruppen 1—2 nach, die Zahl der grosswüchsigere Pflanzen und Detritus fressenden Arten geht von 71 % auf 16% zurück. In Richtung der trockneren Stufen (Gruppe 4—5, Abb. 4) wird die Artenzahl kleiner. In den angepflanzten und den Parkwäldern (1/1, 3/1, 4/3, 4/9, 4/10; Abb. 4) beträgt die Artenzahl 3—5. Ihre frequenten Arten sind die Aegopinella minor, im feuchten Shlosspark (4/3) die adventive Oxyphilus draparnaudi. In den vegetationsmässig degradierten Wäldern (infolge Entwässerung und Holzgewinnung, Sammelplatz 2, 23, 27, 34, 36, 37, 38, Abb. 4) werden je nach dem Degradationszustand verschiedene Arten zu frequenten Elementen und erhöhen ihre Abundanz (Succinea oblonga, Helix pomatia, Aegopinella minor oder Hygromia kovácsi). In den dem natürlichen Zustand nahekommenden Wäldern gestaltet sich das Verteilungsverhältnis der nach ihrem Feuchtigkeitsanspruch gruppierten Schneckengruppen so, dass die eine bzw. drei Schneckengruppen anderthalb Mal oder um ein Mehrfaches grösser sind als das Beteiligungsverhältnis der übrigen Schneckengruppen. Mit dem Trockenerwerden ändert sich das Verhältnis der Schneckengruppen 100