A Békés Megyei Múzeumok Közleményei 6. (Békéscsaba, 1980)
Bába Károly: Die quantitativen Verhältnisse der Schnecken in den Auwäldern des Crisicum
(Abb. 4). Charakteristisch für die Kultur- und die degradierten Wälder ist, dass nur die 2. oder 3. Schneckengruppe vertreten ist. Das Verhältnis ist hier überaus wechselvoll, doch überschreitet keine einzige Gruppe eine andere um ein Mehrfaches. In den degradierten und angepflanzten Wäldern sind hauptsädhlich die Arten der 3. und 4. Schneckengruppe die frequent-dominanten. Die Auwälder des Crisicum sind malakologisch verarmte Gebiete — infolge der intensiven landwirtschaftlichen Produktion, wegen der Abnahme des Waldgebietes und der Forstbestellung und der Entwässerung (kanaisation) — Die hochgradig feuchtigkeitsliebenden Arten kamen zum Grossteil auf dem Gebiet Rumäniens zum Vorschein. Von den als Landschafts- und Naturschutzgebieet zu empfehlenden Wäldern befinden sich die Doboz—Sebesfoker Wälder am ehesten in einem mehr-minder dem natürlichen nahekommenden Zustand. Zur Aufrechterhaltung der Malakofauna dieses Waldreviers, bzw. zur Aufrechterhaltung der Schneckenfauna des Landschafts —• Schutz —Kreises Szabadkígyós würde es der Wiederherstellung des Grundwasserniveaus, wie es vor der Ablassung des Wassers (Kanalisierung) vorhanden war, bedürfen. Zur Sicherung des Feuchtigkeitsniveaus auf frisch-halbnasser Ebene scheinen sich die schleusbaren Wasserreservoire am besten zu eignen. Im Falle von Doboz—Sebesfok dürften sich hierzu die Toten Arme der Schwarzen Körös als besonders geeignet erweisen. Beérkezett: 1977. 11. 10. 101