Veres László: A Bükk hegység hutatelepülései (Miskolc, 2003)
HÜTTENSIEDLUNGEN DES BÜKK-GEBIRGES
dem Schnitzen des berühmten Joches von Répáshuta beschäftigten. Fast alle Männer waren ausgezeichnete Holzschnitzer. Sie konnten fast alles anfertigen: von Möbeln (susek) über Küchengeräte bis zu Holzwerkzeugen. Das Kohle- und Kalkbrennen war ab der Árpádzeit ein charakteristischer Industriezweig im Bükk. Aber er war niemals so beträchtlich wie im 18-19. Jahrhundert. Die Eisenschmelzen und Hammerwerke und später, ab 1864, das Eisenhüttenwerk von Diósgyőr beanspruchten Riesenmengen von diesen industriellen Hilfsstoffen. Die Merkmale des Bewusstseins können in den Maßnahmen des herrschafdichen Forstamtes entdeckt werden, als es die Siedlungen mit der Auswahl der Brennplätze zur Spezialisierung zwang. So wurden die Einwohner von Répáshuta Kohlebrenner und die Einwohner von Bükkszentkereszt beschäftigten sich in erster Linie mit dem Kalkbrennen. Seit der Ansiedelung der ersten Glasmacher und Waldarbeiter war die Viehhaltung neben der Waldwirtschaft die andere Erwerbsquelle. Wir kommen zu einer mit der bisherigen gegenteiligen Feststellung, wenn wir die Größe der zu den Dörfern gehörenden und von den Dörfern gemieteten Wiesen und Weiden betrachten. Diese sicherten reichliche Futtervorräte für den Tierbestand. Aus einigen, auf Futterkauf bezogenen Angaben und auf Winterhaltung hinweisende Zeichen darf das Gegenteil davon nicht behauptet werden. Der Tierbestand pro Einwohner war viel höher als in den Siedlungen im Bükkalja. Die größere Quote des Tierbestandes bildeten die Rinder und Schweine, was offensichtlich hinsichtlich der Ernährung wesentlich ist. Laut der Statistik einer im Jahre 1867 gehaltenen Umfrage