Veres László: A Bükk hegység hutatelepülései (Miskolc, 2003)
HÜTTENSIEDLUNGEN DES BÜKK-GEBIRGES
Die vielleicht spektakulärste Äußerung der selbstständigen kulturellen Gruppe ist die vielseitige Nutzung der Wälder, die Einführung neuer Bearbeitungsmethoden und Techniken. Zuerst war die Glasherstellung bestimmend. Die Produkte der Glashütten wurden die allgemein beliebten Trink- und Speichergefäße in der Weingegend von MiskolcSajószentpéter. Doch die in nasses Bundstroh verpackten Gläser brachten die Fuhrleute in die östiichen Städten der Tiefebene, wo das Glas die verbürgerlichte Existenz darstellte. Die Glasherstellung beanspruchte das Wissen und die Arbeit von höchstens einem Dutzend Fachleuten. Die ergänzenden Arbeiten gaben jedoch viel mehr Menschen Arbeitsmöglichkeiten. Sie sicherten den Unterhalt von sogar hundert Menschen. In vielen Hüttendörfern war die Glasherstellung in den verschiedenen Zeiträumen die Haupteinkommensquelle. Aber nach der Ubersiedlung der Glashütte hat die Waldwirtschaft die Bewohner in Anspruch genommen. Die Holzgewinnung geschah in typisch slowakischen Arbeitsorganisationsformen (Bande, Entscheidungspaar). Zahlreiche Elemente der Lebensweise im Wald stammten aus Oberungarn. Die während des Holzhackens verwendeten Geräte, die Schlagräumungs- und Transportmethoden drücken auch ethnische Eigenheiten aus. Während der Pausen in der Holzgewinnung beauftragte die Herrschaft die Holzhacker mit verschiedenen Holzarbeiten. Die Herstellung von Eisenbahnschwellen, Radfelgen, Weinpfählen, Schindeln, usw. sicherte kontinuierliche Beschftigung. So ist es verständlich, dass sich nur einige Familien mit der Herstellung der zum Verkauf angebotenen Werkzeuggriffe und landwirtschaftlichen Geräte und mit