Veres László: A Bükk hegység hutatelepülései (Miskolc, 2003)

HÜTTENSIEDLUNGEN DES BÜKK-GEBIRGES

Hüttensiedlungen des Bükk-Gebirges I n den die 4-600 Meter Durchschnittshöhe erreichenden Teilen des Hochlandes Bükk, in den seit Jahrhunderten ungestörten Gebieten der Waldungen, die an Wasser und Ackerböden arm und zur menschlichen Ansiedelung sozusagen ungeeignet sind, kamen dank der Glasherstellung Siedlungen zustande. Nach dem Verschwinden der traditionellen Glasherstellung hat die Finanzverwaltung die sich entvölkernden Dörfer praktisch mit Holzhackern und Waldarbeitern besiedelt. Sie stammten aus verschiedenen staatlichen Herrschaften in Oberungarn. Die Hüttensiedlungcn wurden in rechtlichem Sinne zu angesiedelten Dörfern und schalteten sich erst nach 1895 in das System der ungarischen Verwaltung ein. Zu der Zeit der Glasherstellung standen die Bewohner der Siedlungen mit Hüttenmeistern, also dem Vermieter, im Rechtsverhältnis. Sie waren Arbeitnehmer, die ihre Arbeit gegen den ausgehandelten Lohn verrichtet haben. Wenn

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