A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 40. (2001)

B. HELLEBRANDT Magdolna: Putnok-Pogonyi-puszta vízivára

1999/2000 Der Bronzefund von Mezőnyárád. ActaArcHung. 207-234. 2000a Szirmabesenyő története az újkőkortól a magyar honfoglalásig. In: Fejeze­tek Szirmabesenyő múltjából. Szirmabesenyő 2000b Szirmabesenyő-Földvár. HÓMÉ XXXIX. 77-93. Kemenczei Tibor 1984 Die spatbronzezeit Nordostungarns. Budapest Nováki Gyula 1975 A magyarországi földvárak az őskortól a középkorig. Építés és építészettu­domány VII. 3. szám. 323-339. Nováki Gyula-Sárközi Sebestyén 1999 Várak a magyarországi Gömörben. Burgen in Ungarischen Gömör. HÓMÉ XXXVII. 329-348. Maráz Borbála 1973 La Tene-kori magányos sírok és kis temetők a Dél-Alföldről. BMMK 41-62. Mozsolics Amália 1975 Bronzkori kardok folyókból. ArchÉrt 102. 3-25. Paszternák István 1999 Pogányvár Szentesen? - Adatok egy évszázados „lelőhely" történetéhez. Ős­régészeti Levelek 1. 71-73. DIE WASSERBURGEN VON PUTNOK UND PUSZTA POGONY An der westlichen Grenze der Siedlung Putnok, westlich von der Siedlung Hét­Zsoldostelep, ergeben die Höhenlinien der Landkarte im MaBnahm von 10 000 einen Bogén in der Form eines Hufeisens (Abbildung 1). Diese Oberfláchenformation erinnert an den Wallbogen der Erdburg von Hejőkürt, die auf der Luftaufnahme zu sehen ist. Heute liegt vor Ort eine flache Landschaft vor uns (Abbildung 2). Die Erdburg wurde in den 50er Jahren, dann in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts durch Pflügen beseitigt. In der Land­kartensammlung des Kriegsgeschichtlichen Museums ist auf einer Luftbildaufnahme aus dem Jahre 1952 ein hufförmiger dunkler Bogén zwischen der Ostgrenze von Bánréve und der Puszta Pogony zu fínden (Abbildung 3). Die Entfernung zwischen den beiden Enden des Hufeisens macht 1100 m aus, senkrecht auf dieser Linie ist die breiteste Stelle des Bogens 600 m breit. Südlich von dem südlichen, zum Fluss hin offenen Teil des Walls ist eine Terrasse zu sehen, die bis zur Flur Mocsár reicht, und von hier weitere 600 m entfernt flieBt heute der Fluss Sajó. Auf der Luftauf­nahme aus dem Jahr 1956 ist der Wallabschnitt im Südwesten nicht mehr zu sehen, er ist wegge­pflügt worden (Abbildung 4). Die Eisenbahnlinie zwischen Putnok und Bánréve verláuft nördlich von dem Wall, sie wurde 1869-1871 angelegt und berührt die Erdburg nicht. Die Existenz der einstigen Erdburg wird von den Grundstücksurkunden in Putnok bewiesen, die mehrmals den Wall der Erdburg erwahnen. Eine Prozessakte, datiert vom 9. August 1821 (Abbildung 5), in der ein Prozess mit der Familie des Grafen Serényi geführt wird, besagt, dass der Gráf fiir sich und seine Leibeigenen das Land auf dem Wall ausmessen lieB, weil der Boden hier besser ist. Natürlich war er besser, denn zur Erhöhung des Walls wurde seinerzeit von den benachbarten Gebieten der Humus hierher gebracht. Ein Flurbereinigungsprotokoll aus dem Jahre 1872 schreibt, dass die Frau B. Herepy zum Beispiel ihr Land auf der Flache zwischen der Eisenbahn und dem Damm erhielt. Vom Ende des 19. Jahrhunderts ist eine handschriftliche Landkarte zu fínden, die die Gemarkung von Putnok darstellt. Ara Westrand (Abbildung 6) ist westlich der Flache „Tilalmas pást" die 141

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