A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 40. (2001)
B. HELLEBRANDT Magdolna: Putnok-Pogonyi-puszta vízivára
Bezeichnung „Zwischen den beiden Wallen" zu lesen. Bei der Begehung des Gebiets habé ich relatív nahe zum Fluss Sajó, am südwestlichen Teil der Mark Mocsár Siedlungsfunde aus der spáten Bronzezeit und der frühen Eisenzeit gefunden (Abbildung 7). Es ist zu sehen, dass unsere Wasserburg am westlichen Eingang des Tals von Putnok errichtet wurde, am linken Ufer der Sajó, áhnlich der Wallburg von Szirmabesenyő. Eine Analogie hierzu ist die Burg von Hódmezővásárhely - Nagytatársánc an der Mündung der TheiB und der Maros. Es ist wahrscheinlich, dass sich eine áhnliche auch in der Stadt Szentes an der Mündung des Flusses Tisza-Körös in die TheiB gewesen sein konnte. Es kann für wahrscheinlich gehalten werden, dass die Notwendigkeit der sich an die Ebene anpassenden, mit Hilfe des Wassers herausgestaltbaren Schutzsysteme mit groBer Wahrscheinlichkeit in der frühen Eisenzeit die Wasserburgen realisierte, an den Übergángen über die Flüsse, an den Furten der Überschwemmungsgebiete, zum Schutz der Táler, d. h. an den strategisch wichtigen Punkten. In der Zeit und wahrscheinlich auch nach dem Fundort gehört jenes Schwert aus Bronzé hierher, das im Jahre 1983 bei Putnok bei Ausbaggern der Sajó gefunden wurde. An seinem Aachen Griff sind drei Nietlöcher zu sehen. Die Klinge des Schwertes hat zwei parallelé Schneiden, ist an beiden Seiten verziert (Abbildung 8-9). Im westlichen Teil Europas wurden in Flüsse und Sümpfe als Opfergegenstánde Waffen oder Helme geworfen. Im Karpatenbecken sind nur wenige derartige Funde bekannt, der Fund in Putnok bereichert die Zahl dieser. Schwerter mit langlichen Griffen áhnlichen Typs sind vom Gebiet der Gába-Kultur aus Tiszalök, Vaja, Bükkaranyos und Püspökhatvan bekannt. Aus der Kultur von Kyjatice aus Finke, Nyékládháza und Mályi. Hinsichtlich der Verzierung des Schwertes sind das Schwert von Borsodbóta und der Dolch von Kesznyéten Analogien. Die Verzierung des Schwertes von Putnok und seine leichte Zeichnung erinnern an die Muster, die an den Messern aus der frühen Eisenzeit angewendet wurden. Magdolna B. Hellebrandt 142