A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 39. (2000)

HOFFMANN Tamás: A parasztház: a legrégibb és a legjobb (?)

Wiedenau, A. 1983 Katalog der romanischen Wohnbauten in westdeutschen Staedten und Siedlungen. (In: Das Deutsche Bürgerhaus 34). Tübingen Wiliam, E. 1982 Traditional farm buildings in North-East Wales 1550-1900. Cardiff Zimmermann, W. H. 1988 Regelhafte Innengliederung praehistorischer Langhaeuser in der Nordseeanreinerstaaten. Ein Zeugnis enger, lang andauernder kultueller Kontakte. Germania 66: 465-88. 1992 Die Siedlungen des 1. bis 6. Jahrhunderts nach Christus von Flögeln­Eekhöltjen, Niedersachsen: Die Bauformen und ihre Funktion. (In: Probleme der Küstenforschung im Südlichen Nordseegebiet 19). Hildesheim Zippelius, A. 1974 Handbuch der europaeischen Freilichtmuseen. Köln DAS BAUERNHAUS: DAS ÄLTESTE UND DAS BESTE (?) Die modernen Architekten kennen sozusagen keine technischen Schwierigkeiten mehr: Die Statik und die Materialverwendung betrachtet können sie fast alle Probleme lösen. Sie mißbrauchen auch die Lage, ihre Werke erklären den Traditionen der Architekturgeschichte den Krieg. Gleichzeitig nimmt die Nostalgie für die Vergangenheit immer mehr zu, und unsere Zeitgenossen, die die moderne Kultur unserer Umwelt erschaffen haben, zeichnen v.a. die Bauernhäuser mit ihrem vorzüglichen Interesse aus. Die traditionelle Architektur, die die Bauernhäuser erschaffen hat, kann vielleicht auf eine Vergangenheit von zehntausend Jahren zurückblicken, eine Phase, die nur geringer Bruchteil jener Zeit ist, im Laufe welcher unsere Vorfahren in der Gestaltung ihrer Umwelt eine tätige, aktive Rolle gespielt haben. Die Werke der traditioneller Architektur sind v.a. Bauernhäuser und solche Gebäuden, die unsere Vorfahren aus spärlichen Baumaterialien und ohne große Technik geschaffen haben. Der Verfasser veröffentlicht ein Kapitel, das er als Fortsetzung seiner Monographie „Europäische Bauern" geschrieben hat. (Erster Band des Werkes erschien 1998 mit dem Untertitel „Die Arbeit" in Budapest im Osiris Verlag.) Er versucht die Kategorie des Verbrauchs mit seinen Ansichten zu füllen. Über die Baukultur des europäischen Landes ist er der Meinung, daß die Traditionen aus Südwest-Asien stammen und daß sie v.a. die Bemühung, sich maximal der Umwelt anzupassen, beweisen. Im mediterranen Süden baute man v.a. aus Stein und nördlich der Alpen (wo es Urwälder gab) aus Holz. In der Eichenregion des kontinentalen Europa zimmerte man eine Balkenkonstruktion, der Raum zwischen den Pfosten ist im allgemeinen mit Korb eingeflechtet und die Wandflächen mit Schlamm verschmiert worden. Im Norden und im Osten (so wie in den Hochgebirgen Mittel- und Westeuropas) sind Balken aus Nadelholz aufeinandergelegt worden, wenn man eine Wand hochziehen wollte. Auf den Steppen Südosteuropas wohnte man meist in Grubenhäusern, obwohl solche Gebäuden auch auf den anderen Gebieten des Kontinents 428

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