A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 17-18. (1979)

KRASINSKA, Eva – KANTOR, Ryszard: Derenk és Istvánmajor lengyel telepes falu néprajzi kutatása

358 KRASIŃKA, EWA—KANTOR, RYSZARD Kühe, Ochsen und Schweine nicht aus. Ihr Existenzminimum versuchten sie in erster Linie mit Wald- und Forstarbeiten, Wilddieberei, Sammeln von Kräutern und landwirtschaftli­chen Arbeiten zu sichern. In Derenk hat jeder Mann die Geräte aus Holz für den Haushalt und für die Landarbeit selbst angefertigt. Sie trieben Handel mit Stielen aus gutem Hartholz und mit kleinen Haushaltartikeln. Die Übersiedlung hat riesige Veränderungen mit sich gebracht. Die Lebensbedingun­gen der etwa 250 Personen, die nach Istvánmajor zogen, hat guter Ackerboden von unge­fähr fähr 1 000 katastraljoch gesichert. Sie lernten neue Pflanzenkulturen kennen wie z. B. Wein, Tabak, Melonen und Sonnenlbumen. Der Anbau von Kohlrüben hat aufgehört. Eine neue Periode im Leben des Dorfes nahm mit der Gründung der LPG im Jahre 1961, ihren Anfang ausserdem gingen viele in die benachbarten Industrieanlagen arbeiten. Die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse beschleunigen die linguistische Eingliederung und die ethnokulturale Anpassung. Mit weiteren Forschungen soll die ethnographische Rekon­struktion aller ihrer Kulturgebiete durchgeführt werden. E. Krasińka —R. Kantor

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