A Herman Ottó Múzeum Évkönyve 17-18. (1979)

SIMÁN Katalin: Kovabánya az Avason

KOVABÁNYA AZ AVASON 101 A hazai bányák területén külön feladatot jelent még — és vonatkozik ez az avasi bányára is — a bányához tartozó műhely és telep megkeresése, valamint a nyersanyag útvonalának felderítése. Sajnos egyetlen bányánk nyersanyagát sem sikerült eddig telepen megtalálni és a bányához tartozó telepek — Tata ki­vételével — is ismeretlenek. Ezekhez a kutatásokhoz a régészek és kőzettanosok szoros együttműkö­désére, a fizikai és kémiai vizsgálatok elvégzésére, a vizsgálati eredmények fo­lyamatos közlésére van szükség. Amíg ezek a feltételek csak feltételek marad­nak, addig a magyarországi bányák valódi kora, rendeltetése, kulturális besoro­lása homályban marad előttünk. SILEXGRUBE AM AVASBERG (Auszug) 1928 hat Jenő Hillebrand die Silexgrube entdeckt, fast genau an dem Ort, an dem Károly Papp vor etwa 20 Jahren den Rohstoffundort der Steinwerkzeuge des Urmenschen vom Avas markiert hatte. Sieben Jahre hat er auf dem Avasberg auf der sog. Pergola (Bild 1) Ausgrabungen geleitet. Während dieser Zeit hat er fast die ganze Grube erschlossen, ihre Struktur beobachtet, archäologisches und floristisches Material gesammelt und geologische Profile gemacht. Aufgrund der in der Grube „B" gefundenen Lorbeerblattspitze (Bilder 6 und 11:2) hat er das Alter der Grube in das Spätpaläolithikum gesetzt, später aber, in An­betracht des ganzen archäologischen Materials und der Ergebnisse der floristischen Unter­suchungen gab er als die früheste Periode der Ausbeute die Ancylus-Littorina-Phase, das Ende des Mesolithikums an. Diese eindeutige Zeitbestimmung haben erst Jahrzehnte später László Vértes und Andor Saád als fragwürdig bezeichnet, ohne jedoch genauere Zeitbestim­mung zu geben, im Gegenteil: sie haben den Bergbau in jeder Periode für möglich gehalten. Diese vage Zeitbestimmung hat eine neue Untersuchung der Funde und der Dokumenta­tionen begründet. Während der Untersuchungen galten die gleichaltrigen Profile als wichtigster Aus­gangspunkt, sie sind aber in vielen Fällen nur skizzenhaft, widersprechen einander und den schriftlichen Dokumenten. Aufgrund der Profile (Bilder 5.—8.) kann man feststellen, dass auf diesem Gebiet wegen der starken Solifluktion und Bodenmischungen mit einer einheit­lichen Stratigraphie nicht zu rechnen ist. Von der Schichtenfolge kann aber eine relative Chronologie aufgestellt werden. Die frühere Periode vertreten jenen grubenartigen Gewinn­stätten (Gruben „A" und „H"), über denen eine oder mehrere Sperrschichten liegen. Bei späteren Durchstössen gibt es öfter Korridore und Schächte, deren einzige Sperrschicht der heutige Humus ist. Aufgrund der Auffüllung der Durchbrüche kann man auch mehrfache Vergrabungen voraussetzen : in der Grube „E" weisen die Einf üllung über der Tuff bank und die Auffüllung des Schachtes auf eine Zeitverschiebung hin (Bild 7). Das Gefüge der Grube hängt vom Erdboden und vom Gestein ab. Je nach der Entfer­nung der Tuffbänke von einander und von der Erdoberfläche wurden Gänge, Gruben und eventuell Schächte gebaut. Das Fundmaterial ist sehr reich, aber für den Archäologen fast ohne Bedeutung. Die in der Durchbruches gefundenen Bergwerkzeuge sind ohne Analogie (Bilder 10:3 und 11:1), während jene Werkzeuge, die das Zeitalter bestimmen könnten (geschliffene Axt, Geweihge-

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