Janus Pannonius Múzeum Évkönyve 25 (1980) (Pécs, 1981)

Természettudományok - Horváth, Adolf Olivér: Potentillo – Quercetum (sensu latissimo) Wälder, III.

POTENTILLO — QUERCETUM WALDER III. 51 Abb. 21. 1: Quercetum robori-cerris, 2: Quercetum cerris typicum, 3: Quercetum petraeae-pubescentis­cerris (nach Tomaselli 1973) In Italien (Tomaselli 1973) Wald bedeckt in 20,6% die Landschaft; und zwar so, dass in mon­taner Region ist 60,4%, in colliner Stufe 34,4%/ in der planaren Region nur 5,2% ist von Wald besizt. Von Baumarten Italiens beschäftige ich nur mit Quercus irainetto und Qu. cerris. Quercus irainetto ist es in Italien in Latium und Abruzzen zu finden, aber in grösserer Menge nur in Calabrien. (Das ist ein Einfluss der Flora von Balkan.) Quercus cerris wächst in der ganzen Halbinsel und in Sizilien, aber sie fehlt von Sardinien. Quer­cus cerris ist eine mesophile Holzart aber mit einem Übergange zur Xerophilie. In Quercus cerris-Wälder sind meistens eben darum Quercetalia- und Fage­talia-Avten zusammen dabei. (Es kommt in Silikat­und tonhaltigen Boden und von dem vulkanischen Ursprung-Boden auch vor. Es war auch kultuviert für das Brennholz, wie anderswo in Europa und auch in Ungarn.) Quercus cerris-Wald (Tomaselli 1973) kommt vor in Quercus pubescens-Zone is System von Tomaselli. (Aber in Höhe in Kontakt mit Fa^ion-Stufe.) Quercetum pubescentis-Zone mit Quercus petraea und Qu. cerris ist sehr vital in höherer Stufe. In Tomasellis System gibt es eine Formation mit der Dominanz von Quercus cerris gemischt mit Quercus pubescens- und Qu. petraea-Bestände. In Appeninnen existiert eine Formation domini­erend Quercus cerris oder Qu. petraea mit Qu. pubescens. Es gibt auch eine Formation mit Quer­cus cerris und Pinus sylvestris oder P. nigra. Es ist sehr interessant, das Quercus cerris­Wälders Dendroflora in Italien, wie anderswo in Europa enthalten Quercus-Arten (pubescens, pet­raea, irainetto. Hex) und dabei auch Pin^s-Arten. Ich stimme mit Tomaselli darin, das Physos­permo-Quercetum petraeae gehört mehr zu Quer­cion, aber mit Carpifíion-Elementen. Die Quercus cerrfs-Wälder Italiens haben ge­meinsamen Kenn- und Trennarten von Qu. cerris oder Potentillo-Quercetum sensu latissimo-Wälder Europas (Tamus communis, Anemone albida, Luzu­la forsteri, Ruscus aculeatus. Daphne laureola bei Tomaselli; Symphytum tuberosum ssp. nodosum, Lathyrus venetus, Lonicera capritolium, Rosa ar­vensis, Potentilla micrantha bei Horvát - ined.) In der Assoziation: PotenVllo micranthae-Querce­tum cerris italicum Horv. 73 ined. typische Arten­kombinations-Taxa sind in Norden Italiens: Hiera­cium sabaudum, Carex montana, Lathyrus niger, Serratula tinctoria, Viola riviniana, Genista germa­nica, Asphodelus albus, Festuca heterophylla. Silè­ne nutans, Hypericum montanum cf. dazu Obd. et Hofm. 1967. - in Süden gemischen in diesen Wäl­der mehr der Taxa Quercion pubescentis und auch Qu. ilicis, wie in Iberien. Es wäre interessant zu studieren die Quercus irainetto-Bestände in Calab­rien, weil sie villeicht etwas ähnlich sind den balka­nischen Quercetum frainetto-cerris-Wäldern. Sonst soll man, noch gründlicher forschen die italienische Quercus cerris-Wälder-Bestände. Quercus cerris (Rikli 1943) wenn auch im westli­chen Mittelmeerbecken nicht ganz fehlend, und mit ihren letzen nördlichen Austrahlungen bis nach Westfrankreich (ich habe es bis Laon) (hier ur­wüchsig) mit Anemone sylvestris gefunden, im Jura bis Besançon, ferner ins südliche Tessin und Süd­tirol sowie in den Donauraum vorstoßend, liegt doch der Sschwerpunkt dieser Art in den östlichen Mittelmeerländern, neben Italien besonders auf der Balkanhalbinsel und in den Randlandschaften Klei­nasiens. Die höchste Standorte (1000-1200 m) erreicht gelegentlich (wie ich es in Appeninen ge­sehen habe zwischen Quercion pubescentis- und Pagion — Zone) nahezu die Buchenstufe. Viel häu­figer als reiner Zerreichenwald sind Mischwälder von Quercus cerris mit Quercus petraea (so in Ungarn auch) und Quercus irainetto (conierta). Nach L. Adamovic tritt die Zerreiche gelegentlich als Nebenstandteil im Pflaumeichenwald (wie in Ungarn auch) auf; zuweilen wird sie auch in Kas­tanienselven (wie in Mecsekgebirge in Ungarn) angetroffen. Quercus pyrenaica (Qu. toza), als Ersatz der vorwiegend zentral- und ostmediterranen Qu. cerris,

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