Janus Pannonius Múzeum Évkönyve 25 (1980) (Pécs, 1981)

Természettudományok - Horváth, Adolf Olivér: Potentillo – Quercetum (sensu latissimo) Wälder, III.

52 А. О. HORVÄT die in Spanien nur in den nördlichen und zentra­len Landschaften kommt vor, ist besonders um westlichen Teil der Iberischen Halbinsel häufig und oft bestandbildend. Es ist die verbreiteste laub­werfende Eiche der Halbinsel. (Quercus pyrenaica­Wälder mit ihrer Krautschicht ist im Westen ent­sprechend der Quercus cem's-Wäldern im Osten wie ich es selbst is Spanien gesehen habe.) Quercus pyrenaica von ihrem spanischen (besser iberischen) Zentrum strahlt einerseits ins südwestliche Frank­reich (Landes) anderseits nach Nordmarokko aus. Wird sie in der Sierra Nevada lokal bis gegen 2000 m angegeben. (Wie ich in Granada-Univer­sität-BibÜO'thek in einem Handschrift - Disser­tation-gesehen habe, gibt es in Sierra Nevada Quercetum pyrenaicae-W aid mit verarmten Kraut­schicht mit ähnlichen Arten, wie in Quercus cerris­Wäldern). Macht sie ziemlich hohe Feuchtigkeit­ansprüche. Sie hält sich an Fluß.äler an die atlan­tischen Teile der Iberischen Halbinsel; und stockt sie meist auf Urgestein. (Wie in Ungarn auch der Quercus cerris-Wäldern in Silikat-Boden sind zu finden.) Auf schlechten Böden, in rauher Lage oder in trockenen Gebieten verstraucht sie häufig. (Wie die Bestände bei Laon von Quercus cerris.) Im Kantabrischen Gebirge folgt die Quercus pyrenaica auf die Quercus Hex - Stufe, bildet als dann bis 800 Meter öfters Bestände, um sich in der unteren Bergsstufe noch mit Vagus sylvatica zu vergesell­schaften. Im nördlichen Teil der Meseta gehört Quercus pyrenaica zu den wichtigsten Waldbildern. Im Mittel-Katalonien trifft man diese Art gelegent­lich in Pinienwald. In der Sierra do Gérez (Nord­portugal) folgen auf die Stieleichenstufe (Quercus robur) von 1000 bis 1200 m wiederum Waldbe­stände der Quercus pyrenaica, vielfach in statt­lichen, dickstämmigen Exemplaren. 2. Quercion írainetto (coniertae) in Griechenland Quercion coníertae-Súbzone (Daüis 1975) ober­halb der eumediterranen Vegetationszone mit humi­der Zonierung nimmt eine bedeutende Ausdehnung (collin, submontan, montan), welche sich von Nor­den nach Süden mindert. Ein Drittel griechischen Wälder gehört in diese Subzone. Das Klima der Winter ist viel kälter, die Schneeperiode dauert von 1—2 Monaten, die Niederschläge sind im Osten . 800 mm, im Westen 1000 mm. Der Boden gehört zu den submediterranen Braunerden. In Quercion coniertae-V erbznd nach Daüis gibt es drei Assozia­tionen : 1. Tilio-Castaneetum ist es ein Wald mit Cas­tanea, Tilia argentea, Quercus írainetto (coníerta), Qu. petraea, Acer obtusatum, Ostrya, Carpinus betulus, Fraxinus ornus. Diese Assoziation ist es zu finden inselartig an feuchteren nördlichen Stel­len und stark geneigten Anhängen. 2. Quercetum montanum, nimmt das oberste Gebiet ein und in der Dendroflora dominieren: Quercus cerris und Qu. petraea, wie in Ungarn in der kollinen Stufe. 3. Quercetum coniertae hat die grösste Ausdeh­nung und umfasst auch die relativ trockeneren Stellen. Daüis nennt die Ordnungen Zonen, die Verbände Subzonen und die Assoziationen Wuch­sorten. Daüis-Jahn (1975) gibt es an, daß in Pindos (in Griechenland) aus der Ordnung der Pflau­meichen-wälder (Quercetalia pub. - petraeae) spi­elen nur die Gesellschaften des Verbandes Quercion coniertae eine grössere Rolle. Bestände des Querce­tum coniertae finden sich vor allem in Höhen bis etwa 800 m, und sind mit abnehmender Trockenheit und Wärme zunehmend mit Quercus cerris ge­mischt. (Quercetum coniertae-cerris) . Es wird ab­gelöst bis 1400 m von dem vorwiegend aus Quer­cus cerris gebildeten Quercetum montanum. Neben der Zerreiche finden sich in diesen Beständen mit geringen Anteilen Carpinus orientális, Acer cam­pestre, A. monsspessulanum, Sorbus torminalis. Auf Flysch sind zwischen 700 und 900 m an Nord­hängen und in Schluchten sehr schöne Linden­Kastanienwälder (Tilio argenteae-Castaneetum) aus­gebildet, und oft zeugen einzelne prächtige Kas­tanien, möglicherweise durch den Menchen geför­derten Ausdehnung. In der Chalkidike in der Höhe 490-900 m Quer­cetum coniertae hat, als Komponenten Quercetalia pubescentis-Arten, und auch vereinzelt auch Fage­talia-Kennarten auch. Im Degradationsstadium nach der Weide es folgt Cocciiero-Carpinetum orientális. Tilio argenteae-Castaneetum ist ez zu finden im Westen des Gebirges ab 800 m Höhe, im Osten von 300-600 m. In dieser Gesellschaft bei Querce­talia pubescentis-Arten ist es stark zunehmend Fagus moesiaca mit vielen Fac/eíalza-Elementen. In der Degradation nach Weide folgt es Quercetum coniertae-VJ 'aid. In Italien findet man in grösseren Höhen Cerreto­Wälder zwischen den Zonen Quercion pubescentis und Fagion. In diesem wegen seiner Charakterarten Potentillo micranthae-Quercetum cerris gennanten Wald gibt es sehr viele Querco-Fagetea-Arten und 23 solche Arten, die auch für das Mecsek gebirge in Südungarn und für die submediterranen Poten­tillo micranthae-W aider des Balkans charakteristisch sind. Dagegen kommt das Physospermum cornubi­ense, welches in Italien für die mit den balkani­schen Wäldern verwandten Waldassoziationen kenn­zeichnend ist, in Ungarn nur im Donauknie im Gebirge Szentendrei-Visegrádi-Hegység in den Zerreichenwäldern vor. In Italien findet man auch die Anemone triiolia ssp. albida. Diese beiden Ar­ten führen jedoch zu der durch Oberdorier be­schriebenen, von der planaren Assoziation Physo-

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