Janus Pannonius Múzeum Évkönyve 16 (1971) (Pécs, 1972)

Régészet - Bándi, Gábor: Untersuchung der Bestattungsbräuche bei bronzezeitlichen Brandgräberfelden

Gl G. BANDI Bearbeitung von neueren Gräberfeldern sollen wir diesen auch bei Erwägung der Ergebnisse mehr Glau­ben schenken. Die Zusammenhang der Anzahl der Gefässe und der Geschlechte hat sich in unseren fol­genderweise gestaltet : In Környe bei den auswertbaren 5 Frauengräbern hat sich die Anzahl der Gefässe zwischen gewechselt. Der Index für die vier Männergräber war 2-4 Stücke. 14 (Abb. 2.) In Mosonszentmiklós sind die bestimmbare Er­wachsenen von höheren Anzahl, die Verteilung nach Geschlechte bei den Gefässe zeigt darum ein ausge­glicheneres Bild auf. 15 Bei den neun Frauengräbern variierten die Gefässe zwischen 2-10. Das Vorkom­men der Gefässe in den vier Männergräbern be­trägt 2-3-9-9 Stücke. In diesem Fall sind auch die Häufigkeit der einzelnen Keramikanzahlen bei der Beurteilung des Verhältnisses zu beachten. (Abb. 3.) 1 23456789 Abb. 3. Im Fundort von Siófok-Széplak besteht zwischen den Anzahlen der zu den Frauen und Männer gehö­rigen Gefässe wieder ein stärkerer Unterschied. In den sieben Frauengräbern der Extremwert der Ge­fässe beträgt 2-28, in den drei Männergräbern wur­den 1-4-12 Gefässe in die Grabgrube gelegt. Die hier bemerkbare wesentliche Abweichung wird durch die ausführlichere Daten der Frauengräber noch bes­ser veranschaulicht, dergemäß ändert sich die An­zahl der Gefässe zwischen 8-28 in fünf aus den sie­ben Gräbern. (Abb. 4.) Obzwar aus dem auf Grund der Fundorte verfer­tigten Vergleich keine weitgehende Folgerung gezo­gen werden kann, kann doch festgestellt werden, daß in den Gräbern der erwachsenen Frauen in allgemei­14 Bándi-Nemeskéri 1971: Abb. 5. 15 Zoffmann 1971, Geschlechts- und Alterstafel des Grä­berfeldes von Mosonszentmiklós. Abb. 4. nen Keramikstücke von größerer Anzahl vorzufinden sind. Die Ursache der Quantumunterschied können wir vielleicht in der mit der Verfertigung und Ver­wendung der Keramik zusammenhängenden Arbeit­steilung unter den Geschlechten suchen. Zur einzel­nen Erklärung der einigen außerordentlich hohen Fälleanzahl ist es heutzutage noch keine Möglichkeit gegeben. Der Vergleich der quantitative Gestaltung der Keramik mit den Lebensalterveränderungen hat ein noch genaueres Ergebnis gebracht. Den anthropolo­gischen Daten enstprechend können die Fälle von

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