Janus Pannonius Múzeum Évkönyve 16 (1971) (Pécs, 1972)

Régészet - Bándi, Gábor: Untersuchung der Bestattungsbräuche bei bronzezeitlichen Brandgräberfelden

BRONZEZEITLICHE BRANDGRÄBERFELDER 63 Környe in einer Graphik innerhalb engerer Alters­grenzen dargestellt werden. In den Fundorten von Mosontszentmiklós und Siófok kann die Zusammen­hang zwischen der Anzahl der Keramikbeigaben und dem Lebensalter - gleicherweise jede Fälleanzahl angeführt - nach Altersgruppen ausgewertet werden. In Környe wurden die zu den Altersgruppe Inf. I-II. gehörigen in jeden Fällen mit vielen Gefässen bestattet. Innerhalb dieser Zeitgrenze im Alter vor 6-8 Jahren ist die Menge der Gefässe am größten. Nach dem Alter der biologischen Maturität (Alters­grenze der gesellschaftliche Reife?) bis zur obersten Grenze der Adultus-Altersgruppe, bis 40 Jahren ver­mindert sich die Anzahl der Gefässe aufs Minimum. Dem Maturus-Alter ausgehend bis zum im Gräber­feld bemerkbaren höchsten Lebensalter nimmt die Anzahl der ins Grab gelegten Gefässe wieder zu und beläuft sich auf das bei den Kindern erfahrene Maximum (Abb. 5.). Im Gräberfeld von Mosonszentmiklós-] ánosháza­puszta ist eine ähnliche Zusammenhang zwischen der Anzahl der Gefässe und der Veränderung des Lebens­alter zu sehen. In den Altersgruppen Inf. I-II. nimmt die Anzahl der Grabbeigaben stufenweise zu und be­läuft sich auf den höchsten Wert zwischen den Jahren 6-13. Bei den Erwachsenen zeigt sich eine bedeuten­de Abnahme, die Empfindlichkeit der Veränderung kann aber wegen ausgedehnten Altersdaten nicht ge­messen werden. Die in Környe beobachtete Zunahme im Maturus-Alter kann man hier nur indirekt be­weisen, wenn wir die Fälle von 2 3-х Lebensalter ver­nachlässigen. Durch die relativ geringe Gefäßanzahl der zu den Maturus-Senium Altersgruppen (40-80 Jahre) gehörigen Fälle wird die Bewertung erschwert (Abb. 6.). INF !. II. ADULTUS MATURUS 20 19 1 8 1 7 16 1 5 1 U 1 3 1 2 1 1 10 9 8 7 б 5 U Ъ з £ 2 Abb. 6. Im Fall der Bevölkerung von Siófok - natürlich nur bei den Gräbern mit inkrustierten Keramik ­ist die Untersuchung der gesuchten Zusammenhang Abb 5.

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