Bánszky Pál – Sztrinkó István szerk.: Cumania 9. (Bács-Kiskun Megyei Múzeumok Évkönyve, Kecskemét, 1986)
Néprajz - Mándics Mihály: A csávolyi bunyevácok lakodalmi szokásai
NÉPRAJZ 403 16. MOMAÖKO KOLO Azt mondják, hogy kislány vagyok, mert én a fal mellett hálok. Nem baj, hogyha ugatnak is, aludtam már kívülről is. Szégyene legyen az másnak, mert úgy járom ahogy ráznak. HOCHZEITSBRÄUCHE BEI DEN BUNJEWATZEN VON CSÁVOLY In seiner vorliegenden Studie stellt der Verfasser die Hochzeitsbräuche der Bunjewatzen-Einwohnerschaft der Gemeinde Csávoly im Bezirk Bács-Kiskun vor. Dies geschieht anhand von Erzählungen der Teilnehmer an einstigen traditionellen Hochzeitsfesten. Es kommt hier die Brauchordnung auf Hochzeiten aus dem ersten Jahrzehnt der Jahrhundertwende zur Sprache. In der Einleitung zu seiner Arbeit legt der Verfasser kurz dar, wen wir unter den Südslawen und innerhalb dessen unter den Bunjewatzen zu verstehen haben. Ihre letzte Ansiedlungswelle erreichte das Dreieck Szeged—Szabadka—Baja 1687. Im weiteren liefert der Verfasser einen kurzen Einblick in das tägliche Leben der Bunjewatzen von Bácska. Er beschreibt ihre Volkstrachten und Vergnügungen (préló, pratizálás, trojanica), ihr Mobilár — mit Hinweis auf ihre Verzierungskünste — und ihre Traditionen, wobei hier auch die Veränderungen angeschnitten werden. Die Hochzeitsbräuche werden in zwei grossen Gruppen behandelt: Die 1. untersucht die Phasen vor der Hochzeit, und die 2. macht chronologisch mit ihnen bekannt. Über das Schicksal der jungen Leute bestimmten im allgemeinen die Eltern, bei denen materielle Aspekte ausschlaggebend waren für die Wahl. Kehrten sich die jungen Leute womöglich gegen den elterlichen Willen, so wurden sie in vielen Fällen vom Erbe ausgeschlossen. Die Brautzeit dauerte im allgemeinen 21 Tage. In dieser Zeit kündete der Pastor das Brautpaar dreimal an. Laut traditioneller Brauchordnung wurde der Hochzeitstermin am Tage der zweiten Ankündigung besprochen. An diesem Tage wurden auch Verlobungsgeschenke ausgetauscht: der Bräutigam beschenkte seine Braut mit einem Apfel, der mit Rosmarin geschmückt war, und mit einem Dukaten (Silbergeld), was die Braut mit einem bestickten Handtuch erwiderte. Die Aussteuer der Braut wurde einige Tage vor der Hochzeit auf einen geschmückten Leiterwagen gepackt und quer durch das Dorf gefahren, damit alle sie sehen. Der Hochzeitsbitter hiess Caus. Der