Merk Zsuzsa - Bálint Attila: Baja Stadt seit 300 Jahren - A Bajai Türr István Múzeum kiadványai 27. (Baja, 1999)
Die grundlegende Voraussetzung der Ansiedlung der Menschen ist das Wasser, und daran ist Baja reich. Es ist kein Zufall, daß die Ausgrabungen bereits aus dem Uralter Beweise für die Präsenz des Menschen gefunden haben. Die gefundenen materiellen Funde beweisen die fortlaufende Ansiedlung. Neben Funde aus dem neuen Steinalter hat man auch Gegenstände aus dem Kupfer-, Bronz- und Eisenalter gefunden. Die Stadt und ihre unmittelbare Umgebung zählen seit der Landnahme als fortlaufend bewohntes Gelände. Der Name ist von türkischem Ursprung, den sie wahrscheinlich von ihrem ersten Besitzer Baja (Bedeutung von Baja: Stier) bekommen hat. Die erste authentische schriftliche Erwähnung der Stadt stammt aus 1323, es ist eine Prozeßurkunde, in der es um "Bajaer Adelige" geht. Die Besitzer von Baja kamen aus der Elite des mittleren Adels, die oft weitere Besitze im Komitat, oder oft sogar in den Nachbarkomitaten hatten. Man kann die Frage, welchen Charakter wohl die Siedlung Baja im Mittelalter hatte, schwer beantworten, da die ersten authentischen Angaben, die sie als Marktflecken (oppidum) erwähnen, aus 1472 stammen. Wahrscheinlich erhielt die Stadt diesen Rang bereits früher, da sie in der Kreuzung von wichtigen Wegen liegt. Da liefen die Wege nach Kalocsa, Halas, Szeged, Szabadka/Subotica und Zombor/Sombor zusammen. Ferner konnte Baja ein Fährenübergang und ein Hafen gegenüber der Bätaer Fähre am linken Ufer der Donau sein. Die Urkunde über den Landmarkt in Baja stammt aus 1406. Sie war eine bedeutende Marktstelle, die aus weitem Kreise die Fronbauer zum Markt gelockt hat. Mit aller Die Amtssiegel der Stadt Baja 4