Bánkiné Molnár Erzsébet: Polgárok Kiskunfélegyházán 1890–1913. Bürger in Kiskunfélegyháza 1890–1913. (Studia Folkloristica et Ethnographica 38. Debrecen, 1996)
ein von 60 icce und ein von 40 icce gibt es noch im Keller am 12. Oktober 1902. Am 13. Februar ließ ich die Seife sieden. Die Seifensiederin siedete sie 1 und halben Tag für einen Tag war ihr Lohn 1 Forint sie bekam für anderthalb Tage 1 Forint 50 Kreuzer, - Zum Frühstück bekam sie Schnaps und Kaffee mit Weißbrot zu Mittag aus unserem Mittagessen ein Glas Wein und am Nachmittag ein Glas Wein und ein Stück Preßwurst oder Schinken mit Weißbrot. - Der Fettstoff war aus den Grammeln von vier Schweinen und aus einem toten Schwein, und davon wurde 3 schöne Tafeln Seife dazu brauchte man 24 Kilo Sode für 7 Forint 20 Kreuzer. Ich ließ sie den vorigen Tag bringen auch die Grammel soll das Dienstmädchen ausgraben und dann messen wir vorher einen großen Holzkorb ab wir legen darin ein Seil und einen Bogen dickes Papier und so die Grammeln und dann stellen wir ihn auf die Waage und wir messen 25 Kilo für 2 Tafeln und wenn es gewogen ist gießen wir sie in einen anderen Korb und wir messen wieder 25 Kilo daraus werden 2 schöne Tafeln Seife und sovielmal es 25 Kilo gibt, brauchen wir soviel Korb oder Verschlag und wir schließen sie in das untere Dienstmädchenzimmer so soll ich auf einmal nur 25 Kilo ausgeben und die Seifensiederin soll mich um die anderen später bitten man soll 2 Formen machen in diese legen wir ein Tischtuch die Seifenlauge ist im größeren kleinen Trog und im kleinen Trog wir stellen sie in die äußere Kammer und am nächsten Tag können sie aufgeschnitten werden und auf den Dachboden getragen werden und wir stellen die Seifen am nächsten Tag in der Kammer auf die Stellage auf. - Wir lassen das Dienstmädchen alle Holzmittel nämlich: die zwei Tischbrette den Trog und alle diese die wir auch zum Schweineschlachten brauchen mit der übriggebliebenen Lauge wenn sie kocht abgießen und abreiben sonst werden die Gefässe ranzig wenn wir das nicht tun. außerhalb kocht die Seifensiederin mit der Sode in der sie Kalk für 10 Kreuzer kocht Lauge in die soviel Sand gemischt werden soll was sie aufnimmt wir stellen das in den Verschlag im Keller, das reicht für ein Jahr, die Holzgefässe abreiben zu lassen, dadurch werden sie schön. - Ich soll sehr darauf achten, das unbedingt machen zu lassen weil ich es brauche. 243