Bánkiné Molnár Erzsébet: Polgárok Kiskunfélegyházán 1890–1913. Bürger in Kiskunfélegyháza 1890–1913. (Studia Folkloristica et Ethnographica 38. Debrecen, 1996)
Er ließ seine Söhne ins Gymnasium einschreiben; die Jungen, da es sich in der Stadt nur ein 4-Klassen-Gymnasium betätigte, lernten in Budapest weiter. In der Hauptstadt lernten nur der älteste Sohn, Imre und der 1859 geborene József, weil der zweitgeborene Gyula mit sieben Jahren gestorben ist. Beinahe war es ein ungeschriebenes Gesetz, daß die wohlhabenden Bürger der Stadt die üffentlichen Institutionen unterstützen sollten. Über die Geschenke - wie ein Buch, eine archäologische Funde, Geld - referierten die Räte jährlich, und in den Schuljahrbüchern wurden die Namen der Geschenkgeber und die Geschenke aufgezählt. Nach den Aufzeichnungen schenkte Adolf Hoffer eine Schneckesammlung dem örtlichen Gymnasium im Jahre 1870. 35 Adolf Hoffer starb 1874. Seine Witwe, Mária Hováth. ließ den 160 Katastraljoch große Grundbesitz von Páka, den er vor seinem Tod kaufte, z.T. für sich selbst, z.T. für ihre drei minderjährigen Kinder ins Grundbuch eintragen. 36 Ihr Mann kaufte dieses Gebiet als einen Teil eines 422 Katastraljoch 174 Quadratklafter großes Grundbesitzes im ungeteilten gemeinsamen Eigentum mit Antal Tábi und Márton Fejes. Während des Erbverfahrens richtete die Witwe, die aus einer Besitzerfamilie stammte, sofort die Verteilung und ließ es als ein abgesondertes Gebiet, unter einer eigenen Grundbuchnummer eintragen. Mária Horváth erzog ihre Kinder verwitwet weiter, vermietete die Apotheke und trieb Landwirtschaft. Vier Jahre nach dem Tod ihres Mannes kaufte sie zu dem 1860 gekauften zwei Katastraljoch großen Gebiet aus der Ablösung von Banos ein neueres drei Katastraljoch großes Gebiet aus derselben Ablösung von Frau Csáki. Im Jahre 1879 erbte sie nach dem Tod ihres Vaters, Antal Horváth, 34 Katastraljoch 210 Quadratklafter. Sie verfügte so über einen 120 Katastraljoch 1004 Quadratklafter großen Grundbesitz, aber er war nicht einheitlich, er bestand aus mehreren Teilen, weit voneinander, sein Anbau war ziemlich schwer. Am weitesten lagen die Felder von Ferencszállás, deshalb verkaufte sie dieses 46 Katastraljoch 62 Quadratklafter große Gebiet im Jahre 1886, und sie kaufte dafür bessere Felder in zwei Teilen, insgesamt 31 Katastraljoch 287 Quadratklafter in Páka, das der Stadt näher lag. 35 BKML. Kf. lt. L. 36. F. 1. Cs. 2/1870. 36 BKML. Kf. lt. L. 37. F. 2. Cs. 24. Sz. 58/1877. 201