Bánkiné Molnár Erzsébet: Polgárok Kiskunfélegyházán 1890–1913. Bürger in Kiskunfélegyháza 1890–1913. (Studia Folkloristica et Ethnographica 38. Debrecen, 1996)
Die Familie Der Familienname Hoffer erschien in der Mitte der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Félegyháza. Ferenc Hoffer einigte sich mit der Witwe des Félegyházer Apothekers, mit Frau Pöschel im Mai 1826 über die Übernahme des Mietrechts der Stadtapotheke. 24 Der Budaer Apotheker zog im Juli mit seiner Frau, Antónia Frantz, und mit seinen drei Kindern: István, Virgínia und Adolf nach Félegyháza. Antónia und Ferenc heirateten sich 1806 in Bakabánya. Als sie nach Félegyháza zogen, waren sie schon 20 Jahre verheiratet und hatten eine wirtschaftlich erfolgslose Vergangenheit hinter sich. Ferenc war ein zahlungsunfähiger Budaer Bürger, der in Félegyháza auf einen erfolgsreichen Neubeginn und Glück für seine Familie hoffte. Er versuchte aus dem Nichts ein neues Leben zu beginnen, er bezahlte sogar nur einen Teil der Apothekenmiete beim Umzug, auch ihn aus Anleihe. Der Pfarrer András Cseh verlieh ihm 950 Forint für ein Jahr, aber Ferenc Hoffer konnte es nicht einmal im Jahre 1829 zurückzahlen. Es schien die Wellen über ihm zusammenzuschlagen, der Félegyházer Rat und der Budaer Magistrat versuchten ja gleichzeitig die Forderungen der Gläubiger einzukassieren. 2 ^ Dazu kam noch, daß auch das Apothekengebäude einstürzte, aber die Stadtkasse war zu arm, ein neues Gebäude aufzubauen. Der Apotheker entschied sich wieder für die Vorflucht, und er bat um einen begünstigten Hausplatz von dem Grundstück neben den Geschäften, aber seine Bitte wurde abgelehnt. Seine unsichere finanzielle Lage und der noch nicht abgeschlossene Schuldprozeß in Buda 24 BKML. KF. lt. Are. 15. С 1. F. 7. No. 15/1830. Der Kunszentmiklóser Apotheker, Ferenc Pöschel, mietete die Stadtapotheke in Félegyháza seit 1819. 25 BKML. Kf. lt. Lad. 64. Cs. 11. Sz. 66/1829. 196