Levéltári Szemle, 34. (1984)
Levéltári Szemle, 34. (1984) 1–3. szám - ADATTÁR - Komjáthy Miklós: A breszt-litovszki béketárgyalások / 197–282. o.
der von Berlin gestellten und von Petersburg angenommenen Bedingungen war es, dass der Friede, der binnen drei Tagen geschlossen werden sollte, auch diese Fragen regelt. Es bleibt selbst bei Annahme dieser rechtlichen und wirtschaftlichen Bestimmungen noch eine grosse Reihe in unseren Vorschlagen selbst erwähnter Fragen übrig, deren Regelung Spezialkommissionen vorbehalten bleiben muss. Wir werden alles, was in unserer Kraft steht, tun, um der technischen Schwierigkeiten Herr zu werden und bis morgen Abend oder übermorgen früh mit der Bereitstellung der Vertragsdokumente fertig zu sein. Exzellenz v. Mérey: Ich lege Wert darauf, wenn auch nur in kurzen Worten, auch im Namen Österreich-Ungarns auf die Erklärung des Herrn Präsidenten der Russischen Delegation zu erwidern. Ich beginne damit zu konstatieren, dass ich mich den Ausrührungen des Herrn Vorsitzenden der Deutschen Delegation in allen wesentlichen Punkte anschliesse. Ich möchte aber nicht unterlassen, auch im Namen Österreich-Ungarns zu betonen, dass der Friede, der hier unterzeichnet werden soll, auch nach unserer Auffassung durchaus nicht als ein Gewaltfriede, als ein Russland diktierter aufgezwungener Friede, betrachtet werden soll. Österreich-Ungarn ist vom Beginne der Verhandlungen an seinem Prinzip, den Frieden mit Russland ohne Annexionen und ohne Kriegsentschädigungen abzuschliessen, treu geblieben. Österreich-Ungarn hat, ebenso wie seine drei Verbündeten die ehrliche Absicht gehabt, einen Verständigengsfrieden mit Russland zu schliessen. Wie schon der Herr Vorsitzende der Deutschen Delegation des Naheren ausgeführt hat, hatte die Zeit von mehr #ls sechs Wochen zum einverstandlichen Abschluss eines derartigen Friedens reichlich genügt. Aber selbst wenn der Abschluss des Fiedens in dieser Form 241