Levéltári Szemle, 34. (1984)

Levéltári Szemle, 34. (1984) 1–3. szám - ADATTÁR - Komjáthy Miklós: A breszt-litovszki béketárgyalások / 197–282. o.

aus Gründen, die ich nicht wieder naher erörtern will, nicht zu­stande gekommen ist, so ist doch die Zeit, die bei den früheren Verhandlungen verstrichen ist und an welche sich jetzt noch die dreitägige Ultimatumsfrist anschliesst, für die Verhandlungen gewiss nicht als gegestandslos und verloren zu betrachten. Sowohl die wesentlichen politischen Fragen wie auch ein grosser Teil der wirtschaftlischen und rechtspolitischen Fragen sind in diesen sechs Wochen wesentlich durchberaten und gefördert worden, sodass mit gutem Willen und einer gewissen Anstrengung die jetzigen drei Tage hinreichen würden, das Material durchzuberaten und darüber einig zu werden. Ich möchte mit diesen Ausführungen nur aus voller Überzeugung den Schluss ableiten, dass es ein weiter und von uns nicht geteil­ter Sprung ist, wenn der Herr Vorsitzende der Russischen Delegation nunmehr aus der Tatsache, dass nur drei Tage für die Perfektionierung des Friedensvertrages zur Verfügung stehen, die seines Erachtens der Situation nicht entsprechende Konklusion zieht, dass die Rus­sische Delegation sich in das Meritum der Friedensvorschlage der Machte des Vierbundes nicht einlassen könne und den Frieden sozusa­gen blind in allen seinen Bestandteilen unterzeichnen müsse. Für den Moment beschranke idch mich auf diese Ausführungen. Gesandter Exzellenz Toscheff schliesst sich den Ausführungen der Vorredner in vollem Umfange an, weist ebenfalls die russische Darstellung zurück und führt aus, das Geschehene dei die Folge der kurzsichtigen Politik Russlands. Gesandter v. Rosenberg: Wenn der Herr Vorsitzende der rus­sischen Delegation nicht das Wort erbittet, würde ich mir einen Vorschlag zu machen erlauben. 2 42

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