Levéltári Szemle, 15. (1965)
Levéltári Szemle, 15. (1965) 3. szám - Idegennyelvű tartalmi kivonatok / 305–319. o.
309 INHALTSVERZEICHNIS FRAGEN DER ARCHIVARBEIT Die Landeskonferenz von Archivaren in 1965 •.»#•**••**»»#*#»** 1 Der Bericht enthält die Referate der am 23-24-ten Februar 1965 in Budapest abgehaltenen Konferenz wortwörtlich und die Diskussionsreden auszugsweise* Am ersten Tag der Konferenz analysierte Antal Szedő, Leiter der Archivverwaltung /Sekzion für Archivwesen im Ministerium für Kultur/ die Tätigkeit der staatlichen Archive seit 1961, am zweiten Tag erstattete Oszkár Sashegyi, stellvertretender Oberdirektor des Staatsarchivs Bericht über die Richtlinie des Perspektivplans der archivarischen Bearbeitung des Dokumentenmaterials» GESCHICHTLICHE DAi'ENSAMMLUNG M« Komjáthy: Die Bildung des gemeinsamen /Reichs/ Ministerrats des ^Österreichisch-Ungarischen Monarchie .....,..................*... 59 Der gemeinsame Ministerrat Österrreich-Ungarns wurde auf Grund des im Jahre 1867 zustandegekommenen Ausgleiches zwischen dem Hause Habsburg und der herrschenden Klassen Ungarns geschaffen. Nach der Katastrophe von Königgrätz sah sich die fast zwei jahrzehntelange absolutistische Herrschaft gezwungen dem österreichischen Grossbürgertum und der ungarischen liberalen Gross- und Mittelgrundbesitzer Klasse Zugeständnisse zu machen» Ein gegebener Augenblick der Innen- und Aussenpolitischen Lage hat den Ausgleich der gegenüberstehenden Partein ermöglicht» Die Studie verweist darauf, dass die unterhandelnden Partein in der Pragmatica Sanctio der gemeinsame Grundlage des Ausgleiches sahen. Die mit dem Herrscher verhandelnden ungarischen Staatsmänner erkannten klar, dass das Reich der Habsburg auch ihr Reich sei« Das gemeinsame Reichsparlament dünkte ihnen als die Majorisierungsmöglichkeit der ungarischen herrschenden Klassen und als eine Möglichkeit für die Behinderung der Sicherheit und Funktionsfähigkeit des Reiches. Im Laufe der Kompromissverhandlungen haben sie daher die grösste Mühe angewandt