Levéltári Közlemények, 83. (2013)
Forrásközlések - Cziráki Zsuzsanna: Szemelvények Melchior Klilesl és a bécsi Titkos Tanács 1611 és 1613 között keletkezett, erdélyi vonatkozású írásos véleményeiből
Forrásközlések zHung[er]enz hanget, manglen: So kundte ich ja müesste ich ja die Sachen besser bedencken. Wol mechte man sagen: Der conte von Buquoy werden kommen, wie ich aber unsere leuth practicirt, werden alsbaldt die competenzen anfahen, alle auf ine, wie auf ein eyl stehen, bey denen ländern exosu[m] machen, für einen frembden ausschreyen, mit allerley ungleichen vermuettung belegen, alß werde er die religion reformiren, seye von Spanien bestellet worden, ein correspondenz mit der Catholischen Liga. Sonderlich werden sie ine wollen anlauffen lassen, vil Sachen verhaltten, d[a]ß widerspül rathen, damit wann waß unrechters geschiecht, sie solches alßdann, wider die, so dergleichen frembde befürdert, gebrauchen, sich schön machen, den erlichen mann außlachen und disgustiren, alle mittel ime endzüehen, oder zu rechter zeitt nicht geben, partes machen, und dergleichen undzehelich vil mehr, welche ine zum abzug bewegen werden. Dann also hat der Ungnadt mit dem graven von Manßveldt handlen wollen, hette Manßfeldt nicht grosse authoritet erhaltten. Dann bey denen leuthen ist nichts guetes, recht und nützliches, alß was von inen herkommet, es sey wie schlecht es wolle. Do wir nun unsere aigne leuth aaso im land gesessen und diser profession seinaa bedencken, finden wir vilmalen grössere aigennutzigkeiten, als gar bey frembden, daß offtmalen, waß sie sich erbieten, wann man iren willen volzüehet, nicht ins werckh richten; Sonderfn] mehr, alß frembde, difficultirje] n, und do mans mercken will, schnarch[en] und proviren sie noch darzue, tringjen] in Ier Mjajestät] härtter, als die frembden, verschonen der armen untterthonen weniger, alß frembde, suechen alle vortheil, die ein mensch erdencken kan. Daß ist weißlich, noch wollen sie es nicht erkennen, noch haben, d[a]ß mans wisse; Sonder[n] halten die für ire äusseriste veundt, so inen die warheit sagen, und es mehr mit Ir Mjajestät] alß iren privat persohnen haltten wollen. Wann nun die frembden unserer landtsleuth, patrioten, landtsleuth144 unnd diener proceß sehen, reissen sie aus, volgen nach, und sein nicht zuerhaltten, wie vorige kriegs hystorien mit sich bringen. 3. Ist hoch vonnöten, das der herr, so krieg führen will, nach gueten erfahrenen qualificirten leuthen, fürnemblich gelt habe. Dasselbe verstehe ich auf dreyerley weeg, erstlich auß seinem aignen schätz, zum andern auß seinen königreichen und landen, zum dritten, von seinen befreundten nachbarn, außländischen königen und fürsten, und waß sein gnadt und favor begehrt zubekhommen und zuerhaltten. Daß erste ist alda gar nicht, und sich auf keinen schätz das geringste zuverlassen. Irer Kayjserlichen] M[ajestät] cammer ist überheufft mit schulden, und kan nun mehr nicht erkleckhen. Alle cammergüeter, lehen unnd fälligkeiten, so ein landtesfürst oder kaiser haben mechte, ist alles über verseimben, verwisen, versetzt, und dermassen beschwäret, das man auch das almosén und verdienten lidlohn für das alte kayjserliche] hofgesindt, nicht haben kann. Und bleibt der piergroschen, also Irer K[ayserliche] Mjajestät] kuchen [Küchen] notturfft, allein übrig, welcher nicht klecket. Die räth und diener kan man nicht bezalen, mit gnaden inen vil weniger endgegen gehn, und also dieselben erhaltten, auch guete leuth bekhommen, ohne welche guetes regiment nicht bestehen kann. Geschieht es dann, daß man gnades thuet, so wachsen die schulden noch mehrers. Derowegen sich auf Irer M[ajestät] säckhel nichts zuverlassen. Die länder betreffend] ist laider mehr als offen, daß sie dahin gehn, mit dem Betlehem Gabor in allem endgegenzugehn, fridtzuhalten, keinen kriegstat zuthuen, weniger zuz Melchior Khlesl saját kezű betoldása aa Melchior Khlesl saját kezű betoldása 444 ismétlés az eredeti szövegben is 362