Levéltári Közlemények, 51–52. (1980–1981)

Levéltári Közlemények, 51–52. (1980–1981) - FORRÁSKÖZLÉS - Fábiánné Kiss Erzsébet: Duschek Ferencnek az 1848–1849-i működéséről az osztrák bíróság számára írt összefoglalója, 1850 / 267–312. o.

Duschek Ferenc 1848-18494 működése 295 (ungeachtet der schlechten Wirtschaft, und des vielseitigen Betruges bei den Militärlieferungen, und in der Verwaltung der Mehrzahl der Regierungscommissäre) mit Einschluss der Schatzanweisungen nicht mehr als etwas über 61 Millionen betragen hat. 7 ° Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass, wenn ich nicht der Finanzverwaltung vorgestanden hätte, und diese in andern Händen gewesen wäre, die emittirte Menge dieses Papiers wenigstens das Doppelte erreicht haben würde, das Unglück daher, welches das Land in Beziehung auf das Kossuthische Papiergeld getroffen hat, noch einmal so gross gewesen wäre. Diese meine Bemühungen hatten aber auch für die Sache der Insurrektion sehr böse Folgen. Die durch die mehrmalige Übersiedlung der Geldnotenfabrik verursachten Hemmungen in der Gelderzeugung beraubten die mit keinen disponiblen Geldvorräthen versehene Finanzverwaltung der Mittel; nur die gewöhnlichen kurrenten Zahlungen zu leisten, der Armee konnte der Sold nicht regelmässig mehr erfolgt, noch viel weniger die Forderungen der Lieferanten und Contrahenten befriediget werden; der eingetretene Geldmangel schwächte den Kredit der Regierung, und veranlasste unzählige Beirrungen, erregte Misstrauen, und Missvergnügen. Ich wurde mit unzähligen Forderungen bestürmt, musste mir manche Vorwürfe, und Unan­nehmlichkeiten gefallen lassen; Kossuth und das Ministerium drangen auf Abhilfe, ich sollte schon in Pest zu einem Zwangsdarlehen 71 schreiten; ich beschränkte mich darauf: der Comerzialbank auf­Demonstrationen meine Zuflucht nehmen. So habe ich den Graveur ruhenlassen, und ihn ungeachtet des mir sehr wohl bekannten Umstandes, dass er durch Anfertigung der Siegel okkupirt sei, sehr ernst wegen seiner Lauigkeit zurecht gewiesen. Ich musste um so mehr auf die Verhinderung der An­fertigung derartiger Noten bedacht sein, als es mir wohl bekannt war, dass man von Polen aus 10 Müüonen verlangt hatte, deren Realisirung in Polen der Fürst Csartorisky versprochen hatte, und nach deren Empfang die Revoltirung der polnischen Länder keinem Zweifel unterlag, dem Dembinsky hatte sich zu diesem Ende [mit] seinem ArmeeCorps bereits an die Grenze Galiziens gezogen, um nach diesem Lande durchbrechen zu können." Kossuth erről így írt 1859. febr. 24-én Ludvighnak, Londonból: ,,. .. én nem akartam sok lengyelt seregünkben; azt is, hogy nemcsak nem akartam, de határozottan megtiltottam a harcztérnek lengyel földre kiterjesztését . . ." Irataim, I. köt. 148. o. - A „Pester Graveur" talán Wachtler Fülöp, aki vésnökként 1848-ban a nyomdában dolgozott. 70 A költségvetés tárgyalásakor az országgyűlés által megszavazott 61 millió forintnyi hitel összegét nem lépték túl. Erről Lukács B. i. m. az eredeti számadások alapján összesítést, elszámolást közöl. 82. o. Az 18504, a haditörvényszék számára a volt Pénzügyminisztérium üatai alapján össze­állított jegyzék szerint egy 1849. júl. 20-i kimutatás szerint 59 009 462 frt 30 kr. értékben (CM) nyomtak 100, 10 és 5 forintosokat, valamint 30 és 15 krajcárosokat, „mit möglichster Beschränkung des Fabricates". Külön számították a fedezettel bíró 1 és 2 forintosok összegét: 4 186 970 konv. frt. Duschek-per, 322. fol. 7 ' Duschek vallomásából: (563-564. fol.) „An die Geldmittel ständüch weniger wurden und die gewünschte Abhilfe von mir nicht erlangt werden konnte, so fasste Kossuth in Pesth, auf welche Stadt er schon seit langem sehr erbost war, den Plan, in Pesth ein ZwangsAnlehen von 4 bis 5 Müüonen Gulden auszuschreiben, üess sich auch diesen seinen Plan nicht ausreden und übertrug mir die Ausführung. Ich besprach mich diesfaüs mit mehren hiesigen Handelsleuten, und erhielt von einem derselben den Rath, die Bank als Auskunftsmittel vorzuschlagen, indem bei dieser aüe grossen Kossuthnoten zusammenflössen. Ich ergriff diesen Vorschlag um so üeber, als ich einerseits dadurch die Gelegenheit erhielt, die Bank mögüchst von ihrem Kossuthgelde zu entblössen, und sie daher für den Fall der Entwerthung dieses Papiergeldes aufrecht zu erhalten, andererseits aber dieselbe vor aüen Anforderungen sicher zu stellen, welche wegen des ihr zur Last geschriebenen Verlustes des bei ihr deponirt gewesenen Metaüstockes wider sie erhoben werden könnten. Ich setzte mich mit der Bankdirektion diesfaüs ins Einvernehmen, verlangte die bei ihr brach hegenden Kassamitteln von 1 100 000 fl als Darlehen, und verschrieb ihr als Hypothek ihre Schuld an den Staat wegen Verlust des Metallstockes, nachdem ich vorher ihrem Wunsche, dass ihr hiezu ein sehr strenger Befehl ertheüt werden möge, entsprochen hatte. Von der Bank verschriebenen Hypothek erhielt Kossuth keine Kenntniss und wurde vorläufig durch die auf die gedachte Weise beigeschafften Kassamittel zufrieden gesteüt." - A bank részéről Valero Antal másképpen világította meg a kölcsön ügyét: (516-517. fol.)

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