Levéltári Közlemények, 47. (1976)
Levéltári Közlemények, 47. (1976) 1. - FORRÁSKÖZLÉS - Nehring, Karl: Quellen zur ungarischen Aussenpolitik in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts I. / 87–120. o.
90 Karl Nehring 13. 1469 Mai 7, Olomouc Matthias berichtet Jaroslaw von Sternberg über seine Wahl zum König von Böhmen und fordert ihn auf, gemeinsam mit den Ständen Schlesiens, Mährens und der Sechsstädte sich zu einem Treffen mit Matthias nach Breslau zu begeben. Gebin zcu Olomuntz am suntag vor dem heiigen Uffartstag. .. [14] 69 etc. Ed.: Kronthal SS rer. Sil. 13 Nr. 6 S. 5. 14. 1469 Juni 15, Wroclaw Matthias bestätigt in seiner Eigenschaft als König von Böhmen sowie als „Herzogk und Herre zue Bresslaw' ' dem Bürgermeister, Rat und Gemeinde der Stadt Breslau ihre alten Rechte und Privilegien. Geben zu Bresslaw am Sandte Veits tage des heyligen Märtyrers ...1469 etc. Kopie: Budapest Széchényi Bibi. Quart. Germ. 835 Fol. 38—41. 15. 1469 Juni 15, Wroclaw Matthias verschreibt Kurfürst Friedrich [II.] von Brandenburg jährlich 2000 ungarische Goldgulden, von denen die erste Hälfte alljährlich am „sand Johanstag zu Sunnewenden" [24. Juni] und die zweite Hälfte am „sant Mertenstag" [11. November] in Breslau übergeben werden soll. Für den kommenden ersten Termin habe er die Zahlung angeordnet und dem Kurfürsten versichert, daß er das Geld „trewlich und ungeverlich" annehmen kann. Geben zu Breszlaw, am pfinzttage vor sand veytstage... 1469 etc. Ed. als Beilage zu dem Brief von Kurfürst Friedrich II. an seinen Bruder Albrecht Achilles: Riedel III, 1 Nr. 360 S. 509. 16. 1469 Juni 16, Wroclaw Matthias belehnt Herzog Heinrich [XL] von Glogau und seine Erben mit der Hälfte von Großglogau einschließlich des Schlosses sowie mit Freistadt, Sprottau, Krossen, Bobersberg, Schwiebus, Züllichau, Grünberg, Polkwitz, Schlawa, der Hälfte von Beuthen und der Pfandschaft Lüben. Gleichzeitig werden Herzog Heinrich alle seine Rechte und Privilegien, die er und seine Vorfahren von den böhmischen Königen erhalten haben, bestätigt, .. .versigelt mit unserm königlichen anhangenden insigel. Geben zu Breßlaw an sant Veits des heyligen merterers tage... 1469 etc. Ed. nach einer Kopie: Grünhagen-Markgraf T. Nr. 77 S. 207—209, 17. 1469 Juni 25, Wroclaw Matthias bestätigt der Herzogin Margarethe von Sachsen ihre Lehen, die sie in Schlesien besitzt und unterstreicht, daß er dies insbesondere wegen seiner Freundschaft zu Margarethes Söhnen Herzog Ernst und Albrecht von Sachsen sowie zu dem Bruder der Herzogin Kaiser Friedrich tue, „der auch unnser lieber vater ist". Gebenn zcu Bresslaw am sontag nach sant Johannstag zu Sonnenwendenn. .. [14] 69 etc. Ed.: Langenn Nr. 6 S. 515—516. 18. 1469 Juni 26, Wroclaw Matthias bestätigt den Brüdern Konrad [den Schwarzen] und Konrad den [Jüngeren] Weißen, Herzöge von Öls, Kosel, Wohlau und Wartenberg, ihre Privilegien und Rechte, die sie von den Königen von Böhmen erhalten haben. vorsegilt mit unserem anhangenden königlichen insegil. Gegebin zu Breslaw am montage nach sand Johannis des tewffers seiner heiligen geburt tage... 1469 etc. Ad mandátum domini regis dominus Johannes de Hainburg cancellarius. Ed. nach Org. : GrünhagenMarkgrafll. Nr. 65 S. 68—69. 19. 1469 Juni 30, Wroclaw Matthias belehnt Herzog Friedrich [L] von Liegnitz und dessen Erben, nachdem der Herzog bereits Matthias als König von Böhmen den Eid geleistet hat, mit den Fürstentümern, Städten und Schlössern von Liegnitz, Goldberg, Brieg, Lüben, Hainau, Chlau, Nimptsch, Strehlen, Kreuzburg und Pitschen, mit allen ihren bisherigen Privilegien und Rechten. versigelt mitt unserm anhangenden königlichen insigel. Geben zu Breszlaw am freytag nach sanct Peter und Pauli der heiligen zwölf botten tage... 1469 etc. Ed. nach Transsumpt: Grünhagen-Markgraf I. Nr. 162 S. 452—454.