Levéltári Közlemények, 39. (1968)

Levéltári Közlemények, 39. (1968) 1. - FORRÁSKÖZLÉS - Sashegyi Oszkár: Magyarország beolvasztása az ausztriai császárságba : iratok az olmützi alkotmány előtörténetéhez / 63–104. o.

Magyarország beolvasztása az ausztriai császárságba 89 A következő megjegyzés az emlékiratnak arra a részére vonatkozik, amelyben a nemzeti­ségek egyenjogúsításának megvalósításával kapcsolatban arról ír, hogy Magyarországon meg kell szüntetni a nyelvkényszert. A szerző szerint minden község, város és megye saját köz­igazgatását a többség nyelvén vezethetné, a végzéseket pedig a beadvány nyelvén kellene hozni. d) Die Forderung, jede Eingabe in der Sprache mit Bescheid zu versehen, in welcher sie eingereicht wurde, ist unpraktisch. Z. B. in Pest wohnen Deutsche, Ungarn, Slovaken, Griechen, Serben, Vallachen. Wenn nun diese zur Eingabe in ihren Mundarten berechtigt und der Magistrat und die Bürgerschaft zur Erledigung in entsprechender Sprache verpflichtet wären, so müsste Magistrat und Bürgerschaft sechserlei Sprachen kundig, oder aus eben so vielen sprachlichen Theilen zusammengesetzt sein, was Niemand fordern wird. Doch nicht nur in Pest, auch in weit kleineren Orten ist eine solche Polyglotten-Bevölkerung vorhanden und daher obiges Princip als zu vag und weitgreifend unanwendbar. Es muss heissen, jede Eingabe hat in der zur Amtssprache erhobenen Sprache zu gesehenen. Die Minderheit muss sich der Mehrheit fügen, obschon auch dieses Princip Ausnahmen nicht nur leidet, sondern fordert. In Pest z. B. spricht die Mehrheit der Einwohnerschaft deutsch, dennoch wäre die Refüsirung ungarischer Eingaben nicht anzurathen, weil die ungarische in letzteren Jahren die Amtssparche war, weil die Min­derheit der ungarisch Sprechenden fast sämmtlich zur Intelligenz zu rechnen ist, u. s. w. Also eine bedeutende Minderheit, sei sie durch Zahl oder Cultur bedeutend, dürfte bei Bestimmung der amtlichen Sprache steets in Rücksicht zu nehmen sein. Bei Aussprechung der Principien über die Gleichberechtigung der Sprachen müssen daher alle einschlägigen Beweggründe sorg­fältig erwogen werden. Az emlékirat szerint a nyelvkényszer megszüntetésével kapcsolatban mindenki számára biztosítani kellene a jogot, hogy a gyűléseken bármely honi nyelven felszólalhasson, hiszen feltehető, hogy csak olyan nyelven szólalhatnak majd fel, amelyet a jelenlevők értenek. e) Dasselbe gilt von der Befugnis, in allen Versammlungen sich jener Sprache zu bedienen, die dem Sprechenden am geläufigsten ist. Nach diesem Vorschlage dürfte in der Pester Bürger­versammlung in 6 Sprachen debattirt werden, was ungeheuer wäre. Zwei, höchtens drei Sprachen können und dürfen die Debattensprache sein. Versammlungen in Orten von einer Sprache dürfen sich nur dieser herrschenden bedienen. Wo zwei Sprachen sich in die Bevölkerung gleich theilen, oder die Minderheit äusserst bedeutend is, sei es an Zahl oder Cultur, dort dürften beide Sprachen und aus denselben Gründen an manchen Orten z. B. in Siebenbürgen auch drei Debattensprachen gestattet werden. Mehr jedoch als diese Anzahl scheint ein gleiches Recht nicht ansprechen zu können. Az emlékirat szerint a törvényeket minden az országban honos nyelven közzé kell tenni, s azok egyformán hitelesnek tekintendők. f) Von der Sprache auf dem ungarischen, siebenbürgischen Landtage, ferner auf dem durch den Verfasser vorgeschlagenen gemeinschaftlichen Congresse ist hier keine Rede. Überhaupt scheint der Verfasser den Complex der Länder in Bezug auf Ungarn und seinen Landtag so beibehalten zu wollen, wie er bisher Statt fand. Doch ist dies, wenn wir die ausgesprochenen Stimmungen von Croatien, Slavonien, dem grössten Theile des Banates, des wallachischen und sächsischen Theiles von Siebenbürgen in Erwägung ziehen, gewiss unthunlic'h. Alle diese eben genannten Ländertheile haben Sonderinteressen, welchen besonders in Bezug auf die Sprache Rechnung getragen werden muss, und welchen nur in distineten Provinzen und distineten Land­tagen genügt werden kann. Der ungarische Landtag behalte das ungarische Idiom als Geschäfts­sprache, der croatisch-serbische die croatische und die serbische, und der siebenbürgische, wenn das Sachsenland von Siebenbürgen nicht abfällt, die ungarische, deutsche und wallachische Sprache. A következő megjegyzés (vagy inkább kérdés) az emlékiratnak arra a részére vonatkozik, amely szerint a jövőben, mint ahogy nem lehet a parasztoktól visszavenni a robot és dézsma alóli mentességüket, nem lehet az ország lakosait a törvényhozásban képviselők általi részvételükből kizárni, persze bizonyos, valamennyi rend számára azonos cenzus mellett, amely nélkül Magyarországon a rend és nyugalom fenntartása nem lenne lehetséges. NB/ Kann das Institut der Militärgrenze mit der Theilnahme an der Gesetzgebung beste­hen? Wird die Ausübung constltutioneller Rechte nicht jene patriarchalisch-militärischen Bande lösen, deren straffe Anziehung jenes erfolgreiche Institut aufrecht erhält? Fragen — welche nur durch eingeborene, einsichtsvolle Militär-Individuen genügend beantwortet werden können.

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