Fejér, Georgius: Codex diplomaticus Hungariae ecclesiasticus ac civilis. Tomi VIII. Vol. 7. (Budae, 1842.)

Wiildern und Steppen blieben sie auf der ersten Stufe der Cultur, wie die Finnen. — Sie selbst nannten sieh Magyaren., wie sie aucli Abulfe­da nennt; aber bey ihren Slavischen Nachbarn er­hielten sie den Naraen Ugri, und ihr Land hiess Ugorien, oder Jugurien — das heisst das Land zwischen dem Uralischen Gebirge, dem Obi und der Sinja. — Yon Ugri wird durch das einge­schobene n das Wort Unger formirt, welches da­her natiirlicher, und der Reehtschreibung gemas­ser ist , als der gezerrte Monchsname Hungaria Hungarn, oder Ungarn: der den Knittelversen zu lieb erfunden worden , damit man singen konnte : Felix ergo Hungaria , Cui dona data sunt varia. Die bekannte Geschichte Iehrt sie uns zuerst in diesen Sitzen, vorziiglich am Terekflusse (der auf der Nordseite des Caucasus entspringt , und sich in die Westseite des Caspischen Meeres ergiest) kennen, — und von diesem Terekflusse haben die Magyaren bey den iilteren Bizantinern — denNa­men Tiirken erhalten , ohne mit den wirkli­chen spiiteren Tiirken einnerley Stammes su seyn" Geschichte des Ungrischen Ileichs Wien 1813. I. Theil. p. 51 — 5. Aller : J. A. Fessler ait: ,,Die Bichtungen von den Quellen des Amurstromes bis an das Aitai Ge­biirge , und dariiber weg , liingst dem Flusse Sir , gegen die Nordostliche Kiiste des Caspischen Mee­res hatte kurz vor der Christlichen Zeitrechnung jencr Mongolische Yolkerschwarm Sitz genommen, welcher nochmals Griechen und Romern unter der Benennung ^orvot, Hunni bekannt, gegen Ecde les vierten Jahrhunderts dern Gliicke der Gothen

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