Zeller, Carolus: De cephalaematomate (1822)
58 ham einem von meinen Zuhörern vor. Er fühlte eine starkeBewegung (fluctuatio), weswegen er öfter Breyumschläge von Brod und Milch darauf legen liefs. Da aber diese nichts helfen wollten, so wendete er sich an mich. Ich hatte damals so nÖthige Verrichtungen, dafs ich dieses hranke Kind nicht besuchen honnte, sondern gab ihm den Rath, eine Oeffnung, wie in dem vorhergehenden Falle zu machen. Allein zu seinem grofsen Erstaunen lief viel Blut heraus. Er legte sogleich eine trockne Compresse und Binde an, um das Bluten zu hemmen ; es hörte aber nicht auf, und brachte das Kind in kurzer Zeit um* 13). Adnotationem proxiine sequentem «Ich habe vielmal Gelegenheit gehabt, über 3 bis 4 solche Beulen zu öffnen, und es ist mir allemal damit gelungen* ad cepbalaematomata minime referri posse, unicuique adnotationis ’hujus cum praecedentibus nexum perspicienti apparet. Oui in libro: Journal de Médecine, Chirurgie etc. T. XII. 1760. Fevrier. pag. 140. sub titulo: Observation sur une Lumeur singuliere a la tété, qu un enfant apporta en venant au monde; par M. Chemin , Chirurgien a Evaux, * describitur casus, non minus tumor sanguineus debet existimari quam ille le Dranianxjs. Hanc observationem primum legenti mihi casus ipse , singula ejus mo»3) Eine Samml. widernatüil. Fälle und Bemerk, in der Heb. K.; a. d. Engl. v. Königsdörfer. Altenburg 1770. Samml» 45.