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J. Pagel: Maimuni als medizinischer Schriftsteller

242 Pagel, Maimuni als medizinischer Schriftsteller. und beanspruchen weder nach ihrem Umfang noch nach dem Gegen­stand, den sie betreffen, noch auch nach der Art der Darstellung irgendwelche Bedeutung. Eine von diesen beiden Abhandlungen ist erst vor wenigen Jahren nach einer hebräischen Handschrift des British Museum erschieneni). Trotz ihres Titels hat sie mit Heilungen gar nichts zu tun — das „niKItn“ müßte denn mit „Heilsames“ (salubrium oder salutarium liber) übersetzt werden können —, auch läßt sich der Verdacht eines apokryphen Machwerks nicht von der Hand weisen. Mit ihren knapp 19 Kleinoktavseiten und ihren Q'iiü'an (Pforten, richtiger: Pförtchen) ist sie höchstens der Abklatsch einer Diätetik und steht im Range weit unter dem bekannten Saler- nitanischen Lehrgedicht. Wenn die arabischen Ärzte bekanntlich einen Hauptwert auf die Diätetik gelegt haben und wenn gerade aus der Bevorzugung dieser der arabistische Einfluß bei der latino- barbarischen Literatur ersichtlich wird, so folgt M. hierin nur dem Beispiele seiner Landsleute, ohne jedoch originelle Gesichtspunkte hervortreten zu lassen. Es handelt sich um äußerst knapp gehaltene Sätze, dogmatische Apergus ohne wissenschaftliche Begründung. Wie aus der Überschrift2) hervorgeht, gelten sie dem Sohne, dem bei Befolgung der Satzungen physische und geistige Kraft für die Beschäftigung mit der jüdischen Wissenschaft verbürgt wird. Vor­schriften über Essen, Trinken, Wahl der Speisen, Getränke, Ge­würze usw., Koitus usw. bilden den Inhalt3). Es folgt ein Hinweis auf die andere diätetische Schrift, von der wir noch zu berichten haben4), und daran schließen sich erst die 50 Pförtchen der eigent­1) mxb as*' ,n*nsT3 pbab ütBin b"t pa^a mra li^a-ib mx“S"i nsa niü3a nxa ninani rvnyn ay •pinba aiyna unts'na *n ins ^b by p"Bb Ö"“in pilb Sepher Rephuoth. The book of medicine by Maimonides and a letter of the physician „Ali Hajishmaeli“ from a hitherto unpublished Ms. in the British Museum, edited with a commentary by Menasseh Großberg, London 1900. 2) v^n ba (sic) na smsb “nab b"t pa^a niya li^an nbiy -ima Dűlőin nbx mina pioyb ptm N^na tasy p^tn^ty via. 3) Schluß dieses Kapitels: XIITl nnnsnn nta “l“natnb ’’nb'{01ü Ha nt u^niria ‘’sb p^BOa. 4) Er lautet: nisonan nansn xnpsn Ti bő "[in pa^a nttJa nanan nax D'vran am« imp “axia a^nyty a^iaan nt ba by pb tpaia “asm nsan tpaa anx b=b anabn bxi bain nnx ba anix ‘aon B^pDy. XII

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