Szakcikk gyűjtemény
J. Pagel: Maimuni als medizinischer Schriftsteller
Pagel, Maimuni als medizinischer Schriftsteller, 243 lichen Abhandlung (p. 11 —23 der Großbergschen Ausgabe). Manche sind so klein, daß sie nur als Überschriften gelten können. Es ist die reine Ironie, wenn sie in der Abschrift als Q‘1p35> bezeichnet werden. Vielleicht hat der Inhalt dem Abschreiber imponirt, der in seiner Verehrung des Urhebers diesem das Kompliment schuldig zu sein glaubte. Die Mahnung, nicht jedermann den Inhalt zugänglich zu machen, läßt tief blicken; sie ist echt mittelalterlich. An dem Schluß1) erkennt man, daß das Ganze mehr theologisirende rabbinische Tendenz verfolgt und auf größeren wissenschaftlichen Wert kaum Anspruch erhebt. Länger bekannt und gedruckt ist die andere hygienisch-diätetische Schrift M.s, nämlich der in hebräischen und lateinischen Übersetzungen edirte „Tractatus de regimine sanitatis“1 2) für den ägyptischen Sultan el Malik el-Afdhal, Sohn des Salah ed-Din (arab. Titel in hebr. Transkription: rtnibsi "PSin i£), hebräisch übersetzt um 1244 von Moses Ibn Tibbon u. d. T.: rpfcO“ŰP! nítPOPű TQSCa3), auch in deutscher, freilich, wie Steinschneider nachgewiesen hat, sehr inkorrekter Übertragung von Winternitz4). Diese kleine Abhandlung ist in 4 Abschnitte geteilt. Kap. 1 enthält eine kurze allgemeine Hygiene, Kap. 2 kurze Vorschriften für Kranke, wenn ein approbirter Heilkünstler nicht sogleich zur Hand ist, Kap. 3 diätetische Anweisungen an den Adressaten, Kap. 4 Anweisungen für Kranke und Gesunde aller Art, gleichviel an welchem Orte und in welcher Zeit sie sich befinden. Durch Steinschneider5) wissen wir, daß der lateinischen Ausgabe Venet. 1514 als Tractatus V noch ein Kapitel 1) Er lautet: nba minn nm pmxn bs bituai ppmn rvn= — tmiUBnsn nmn ptussb masni ptuasb manu) nnx “pbmD niuxb mmsm tminstn ‘BiniKi rnsban “oba igniam bs>i ininbx bs> mpm snbsrni -pnn'1' mmn na nb^rtüni na snnabntr pbsi mtun isb in sirs -ox "jssnb ussnai innibissi ™»bb mb smn tmtmnpn '1=1 b"T n'na'nn bnan ornnb rmisn msir labsm ‘'"sxi pb"53 b&tn mtsa. 2) lat. Ausgg. nach Wüstenfeld p. no u. Choulant p. 37$: Florent, s. a.; Venet. 1514i 1521 fol.; Aug. Vindelic. 15(8,4; Lugd. 1535. 3) Ausgaben vgl. bei Steinschneider; die von Jacob Saphir ha-Levi, Jerusalem 1885 in 160 (55 pp.) veranstaltete Neuausgabe, auf der Kgl. Bibliothek zu Berlin sub Je 1571 vorhanden, habe ich für den vorliegenden Zweck benutzt. 4) Diätetisches Sendschreiben des Maimonides an den Sultan Saladin usw. Wien 1843. 5) Hebr. Übersetzg. § 482 p. 773. XIII 16*