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Fritz Raab: Leonardo da Vinci als Naturforscher

23 ahmende Flugmaschinen für den Menschen, und dreihundert Jahre, bevor Lenormand (1787) mit seinem Fallschirm von dem Observatorium zu Montpellier sich herabließ, hatte Leonardo einen solchen Fallschirm gezeichnet mit der Bemerkung: Se un homo ha un padiglione, intassato, che sia 12 braccia per faccia, e alto 12, poträ gittarsi d’ogni grande altezza senza danno di se. Wie Leonardo für die Sicherheit des Landes im Falle kriegerischer Verwicklungen zu sorgen wußte, wissen wir bereits und Carlo Promis ließ sich die Mühe nicht verdrießen, für alle in dem Schreiben an den Herzog Ludovico Moro erwähnten Versprechungen aus feinen hinterlassenen Schriften die Belege zu sammeln^). Die Mauern der Festungen verstärkte er ent­sprechend der erhöhten Leistungsfähigkeit der Geschütze und über den Bau von Ravelins, über die Anlagen von Minen und die Verwendung von Sturmmaschinen giebt er ausführliche An­leitungen. Leonardo goß Kanonen in verschiedener Form und Größe und errichtete drehbareMitrailleusen, indem er auf dem Mantel von großen Treträdern zahlreiche Büchsenläufe befestigte, die rasch nach einander abgeseuert werden konnten. Er berechnete sowohl die Tragweite seiner Geschütze, als die Flugbahn der Geschosse und er­örtert eingehend den Unterschied der Wirksamkeit von steinernen und bleiernen Kugeln. Ja, die in Erfindung mörderischer Schuß­waffen so produktive Gegenwart übertraf er durch die Con- struction einer Dampfkanone, des „Architonitrus." Es war dies eine Vorrichtung aus Kupfer, die vermittelst Wasserdampf Kugeln unter großem Geräusch weit fortschleuderte. Während die Abhandlung über die Malerei größtentheils an die bildende Kunst sich anschließt, umfaßt das zweite der auf uns gekommenen wissenschaftlichen Werke Leonardo's, die Abhandlung über die Hydraulik, ausschließlich physikalische Erörterungen, und bereit Anwendung auf den Wasserbau. Die ersten fünf Abschnitte dieses Buches enthalten die Theorie (5U1J S i

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