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Fritz Raab: Leonardo da Vinci als Naturforscher

24 der Hydraulik und behandeln die physikalische Beschaffenheit der Erde und des Wassers, die Wolkenbildung, die Gesetze des Gleichgewichts flüssiger Körper, die wechselnde Geschwindig­keit des Wassers in verschiedenen Höhen, je nach der Beschaffen­heit und Neigung des Grundes, und schließlich die Wellen, Wirbel und andere auf die Bewegung des Wassers bezüglicheFragen. Lange vor Newton erkannte Leonardo das Wesen der Wellenbewegung, indem er die Welle als Folge eines Stoßes auffaßte, wobei aber das Wasser seinen Platz nicht verläßt"). Die Aehnlich- keit der Wellen des Wassers ist, wie er sich ausdrückt, groß mit den Wellen, die der Wind in einem Kornfeld hervorbringt, welche man auch über das Feld hinwegziehen sieht, ohne daß das Getreide sich vom Platz bewegt. Ein treffendes Beispiel, das noch heute in den meisten Lehrbüchern der Physik figurirt. Znm Nachweis, daß die Bewegung des Wassers wirklich in vertikaler und nicht in horizontaler Richtung fortschreitet, warf Leonardo einen Strohhalm auf die Wellenkreise, die ein in's Wasser fallender Stein erzeugt, und zeigte, wie derselbe von den Wellen gehoben und gesenkt, aber nicht weiter geführt wird. Ebenso, fährt Leonardo fort, entfernen sich die Schall­wellen mit kreisförmiger Bewegung von dem Ort ihrer Ent­stehung. Wo keine Luft ist und kein Instrument, dieselbe in Bewegung zu setzen, giebt es auch keinen Schall. Von dieser, dem gegenwärtigen Stande der Wissenschaft entsprechenden An­schauung ausgehend, bemühte er sich die Entfernung der Schall­quelle aus der Zeitdauer zu messen, die der Schall braucht, um an das Ohr zu gelangen. In den letzten vier Abschnitten gelangt der Autor zur praktischen Anwendung dieser seiner theoretischen Studien, in­dem er die Ursachen angiebt, aus welchen das Wasser Dämme durchbricht, die Beschaffenheit dieser Durchbrüche und das ge­eignete Verfahren dieselben zu verhindern oder auszubessern er­örtert. Dann spricht er von dem besten Vorgang Sümpfe (502)

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