Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet
Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)
600. 5. 3. 1941 Ankara 601. 5. 3. 1941 Budapest 602 . 5 . 3. 1941 Ankara 603. 5. 3. 1941 Berlin 604. 5. 3. 1941 Belgrad 605. 6. 3. 1941 Berlin 606. 6. 3. 1941 Rom genüber der Türkei verhalte und es keinerlei Angriffspläne oder Forderungen ihr gegenüber gäbe. 909 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenminister In Ergänzung zum Dokument Nr. 599 teilt der Gesandte mit, daß der Präsident der türkischen Republik geäußert hat. er werde alles tun. um einen Konflikt mit Deutschland zu vermeiden. 910 Chiffretelegramm des Außerministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Der Außenminister gibt dem Gesandten die Anweisung, bei den zuständigen deutschen Stellen hervorzuheben, daß beim Besuch des jugoslawischen Außenministers in Budapest beide Seiten ihre Absicht zum Ausdruck gebracht haben, zur Politik der Achsenmächte bei der Schaffung einer neuen Ordnung in Europa beizutragen: das Gespräch beschränkte sich im übrigen auf konkrete Fragen in den Beziehungen beider Länder. 910 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenminister Der Einmarsch deutscher Truppen in Bulgarien hat in Ankara keine überraschende Wirkung gehabt; als vollendete Tatsache ist anzusehen, daß diese Aktion nicht den Kriegseintritt der Türkei auslöst; dies ist selbst dann nicht wahrscheinlich, wenn auch Bulgarien Griechenland angreifen sollte. 911 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Der deutsche Pressechef des Äußeren Schmidt hat sich auf der Pressekonferenz am 4. März mit der nach der Besetzung Bulgariens herausgegebenen Meldung von TASS beschäftigt; er sagte aus, daß man nicht von einem echten Gegensatz zwischen dem deutschen und dem sowjetischen Standpunkt sprechen könne; der Meinungsunterschied ergebe sich nur daraus, daß die Sowjetunion außerhalb des Krieges stehe und deshalb in der Besetzung Bulgariens eine Ausweitung des Krieges sehe, während Deutschland darin eine Verteidigung gegen die englischen Kriegsstrategieversuche sehe, die das Kriegsende einen Schritt näher bringen könnte; Schmidt äußerte noch, daß Deutschland nicht die Gesichtspunkte der außerhalb des Krieges stehenden Staaten berücksichtigen könnte und auch keine Einmischung in seine Politik dulden wolle. 912 Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Cincar-Markovic gab seiner Hoffnung darüber Ausdruck, daß die ungarisch-jugoslawische freundschaftliche Zusammenarbeit für lange Zeit gelten werde; aufgrund der Besprechungen in Salzburg vertraut er darauf, daß Deutschland gegenüber Jugoslawien weder Gebietsansprüche noch einen Durchlaß für seine Truppen fordere, die Jugoslawien auch nicht erfüllen könnte; er drückte seine Besorgnis wegen des in Bulgarien erneut auftauchenden Irredentismus in der mazedonischen Frage aus; der TASS-Erklärung mißt er keine besondere Bedeutung bei; nach seinen Informationen über Edens Besuch in Griechenland befürworten die Engländer keine Ausweitung des Krieges auf dem Balkan. 913 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister In Beantwortung des Dokuments Nr. 601 teilt der Gesandte mit, daß der Verlauf des Besuches von Cincar-Markovic in Budapest in deutschen offiziellen Kreisen einen günstigen Eindruck hinterlassen hat. 915 Bericht des ungarischen Gesandten in Rom an den Außenminister Der Gesandte berichtet über sein Gespräch mit den Gesandten Butip und Mackensen Kristic: Bulgariens Beitritt zum Dreimächtepakt war 1375