Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

593. 2. 3. 1941 Ankara 594. 3. 2. 1941 Budapest 595. 4. 3. 1941 Budapest 596. 4. 3. 1941 Berlin 597. 4. 3. 1941 Berlin 598. 4. 3. 1941 Ankara 599. 4. 3. 1941 Ankara Chiffretelegramm des zeitweiligen ungarischen Geschäftsträgers in Ankara an den Außenminister Der bulgarische und der deutsche Gesandte haben nacheinander dem türki­schen Außenminister den Beitritt Bulgariens zum Dreimächtepakt mitge­teilt; alle beide versicherten ihm, daß dies die Beziehungen ihrer Länder nicht berühre. 893 Schreiben des Ministerpräsidenten Graf Pál Teleki an die ungarischen Ge­sandten in Washington und London Teleki legt den Gesandten für die Formulierung ihrer Erklärungen seine Ansichten über die Lage Ungarns und über die Hauptziele der ungarischen Außenpolitik dar; demnach ist es Ungarns wichtigste Aufgabe, während des Krieges den Bestand seiner Armee im Hinblick auf die chaotischen Zu­stände in Südosteuropa nach Deutschlands Niederlage zu bewahren; in seinen Ausführungen über die Rückgliederung Nordsiebenbürgens erörtert er die Vorgeschichte des Wiener Schiedsspruches. 893 Erklärung für den englischen Gesandten in Budapest Der Standpunkt der ungarischen Regierung über die Bedeutung der Neu­tralität im Zusammenhang mit den nach Rumänien durchziehenden Trup­pen. 903 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Im Zusammenhang mit den Dokumenten Nr. 592 und seiner Beilage teilt der Gesandte mit, daß die Formalitäten anläßlich Bulgariens Beitritt zum Dreimächtepakt ungefähr den Feierlichkeiten zu Ungarns Beitritt gleichka­men; Ribbentrop gab eine Erklärung zur Fortsetzung des Krieges gegen England ab; der bulgarische Außenminister sprach sich für die weitere Auf­rechterhaltung der guten Beziehungen zu seinen Nachbarn, und besonders zur Sowjetunion, aus. 904 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Der Gesandte hat ein langes Gespräch mit Ribbentrop und in Gesellschaft mit dem bulgarischen Außenminister auch mit Hitler gehabt; Hitler äußer­te sich in dem Sinne, daß Deutschland den Krieg gewonnen habe; militä­risch komme seine völlige Überlegenheit in Europa zum Tragen, seinen ein­zigen Feind, England, werde es noch im Laufe dieses Jahres bezwingen; die Lage in Südosteuropa sehe er mit dem Beitritt Ungarns, Rumäniens und Bulgariens zum Dreimächtepakt als geklärt an ; er drückte sein Mißtrauen gegenüber Jugoslawien aus und machte einige Andeutungen zur Berechti­gung der territorialen Forderungen von Ungarn und Bulgarien; auch auf­grund dieses Gespräches hat Sztójay den Eindruck gewonnen, daß man die Grenzen der Türkei garantiere; Griechenland erwähnte Hitler nicht; nach dem Gesandten wollte er mit dem Gespräch den bulgarischen Gesandten davon überzeugen, daß der Beitritt Bulgariens zum Dreimächtepakt ein richtiger Schritt war. 905 Chiffretelegramm des zeitweiligen ungarischen Geschäftsträgers in Ankara an den Außenminister Die Erklärung der sowjetischen Regierung zum Beitritt Bulgariens zum Dreimächtepakt drückt Mißfallen gegenüber der bulgarischen Regierung aus. 909 Chiffretelegramm des zeitweiligen ungarischen Geschäftsträgers in Ankara an den Außenminister Botschafter Papen übergab dem türkischen Staatsoberhaupt die Botschaft von Hitler, nach der sich Deutschland mit freundschaftlichen Gefühlen ge­1374

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