Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - III. Az iratok tartalmi kivonata és mutatója (Inhaltliche Kurzfassung und Verzeichnis der Dokumente)

54. 4. 6. 1940 Ankara 55. 4. 6. 1940 Bukarest 56. 5. 6. 1940 Budapest 57. 5. 6. 1940 Bukarest 58. 6. 6. 1940 Berlin 59. 7. 6. 1940 Budapest 60. 7. 6. 1940 Berlin 61. 7. 6. 1940 Berlin Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Außenmini­ster Der deutsche Botschafter in Ankara, von Papen, versicherte Präsident Inö­nü, daß weder Deutschland noch Italien die Absicht habe, auf dem Balkan eine militärische Aktion zu beginnen: der stellvertretende Chefsekretär im Außenministerium sagte, daß für den Fall eines Kriegseintritts von Italien die Türkei die diplomatischen Beziehungen mit Rom abbrechen werde, was nach Papen Krieg mit Deutschland bedeuten würde. 167 Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Im Zusammenhang mit der Ernennung des neuen rumänischen Außenmi­nisters analysiert der Gesandte die Entwicklung der rumänischen Außen­politik und gibt seiner Meinung Ausdruck, daß das Ziel der auf die deutschen Siege hin zu erwartenden Regierungsumbildung sei, gegenüber Berlin die neue Richtung der rumänischen Politik zu dokumentieren. 168 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Der Außenminister weist den Gesandten an, Hitler zum Anlaß des Sieges der deutschen Armee über Frankreich die Glückwünsche von Horthy und der Regierung auszudrücken. 170 Bericht des ungarischen Gesandten in Bukarest an den Außenminister Nach Auffassung des Gesandten spielen in der deutschfreundlichen Rich­tungsänderung der rumänischen Politik nicht so sehr die deutschen Siege im Westen eine Rolle, als vielmehr jene Angst, daß auch Rumänien in den Kreis der deutschen Organisationsbestrebungen geraten könnte; der neue Kurs sei jedoch erzwungen und unsicher, weil die Führungskräftc der ru­mänischen Außenpolitik die Befürchtung hegen, daß sie zwar vor den For­derungen der benachbarten Länder Schutz erhalten, doch Rumänien völlig den deutschen Interessen ausliefern und damit die Unabhängigkeit des Staates aufs Spiel setzen würden. 170 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Die Pressechefs des Auswärtigen Amtes sowie des Hauptquartiers haben ihr Befremden gegenüber einem englischfreundlichen Artikel von Pál Szvatkó in „Magyarország" ausgedrückt, den sie für unvereinbar mit der letzten Äußerung von Teleki halten. Der Gesandte empfielt unter Berufung auf die hochgradige Nervosität der Deutschen die Einführung von äußerst gewich­tigen präventiven Maßnahmen gegenüber der Presse. 172 Chiffretelegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Rom Der Pester Lloyd wirft in einem Kommentar zum Amtsantritt des neuen rumänischen Außenministers die Frage auf, daß Rumänien mit der Auf­kündigung der englisch-französischen Garantie die Aufrichtigkeit seiner Freundschaft mit den Achsenmächten unter Beweis stellen könnte. Es wäre wünschenswert, wenn sich die italienische Presse ohne Angabe der Quelle mit diesem Gedanken beschäftigte. 173 Chiffretelegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Die deutsche Regierung bittet darum, daß die ungarische Gesandtschaft in Den Haag ihre diplomatische Tätigkeit einstellen und die ungarische Regie­rung ihre niederländischen diplomatischen und wirtschaftspolitischen An­gelegenheiten auf die Berliner Gesandtschaft übertragen soll; Sztójay bittet zu diesem Vorschlag um entsprechende Anweisung. 174 Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Zusammenfassender Bericht über die Ereignisse der Westoffensive, die Möglichkeit einer Invasion gegen England, die Chancen des italienischen 1295

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