Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet
Függelék - II. Előszó (Vorwort)
Nach Möglichkeit werden die ursprünglichen Reinschriften mitgeteilt, also das erste maschinen- oder handgeschriebene, unterzeichnete und registrierte Exemplar. Beim größeren Teil der eingehenden Dokumente lagen die ursprünglichen Reinschriften vor. Eine Ausnahme bilden die schon erwähnten, in Abschriften gesammelten Berichte der Gesandtschaft in Berlin. Die ausgehenden Dokumente sind jedoch in der überwiegenden Mehrheit nur in Kopien oder in Konzepten zu finden gewesen, weil die Archive der Gesandtschaften infolge der Kriegsumstände entweder überhaupt nicht oder eben nur mit großen Fehlbeständen in Ungarn ankamen. Die Dokumente werden im vollen Umfang, im Originaltext und in ihrer Originalsprache veröffentlicht. Die auf den Originalakten befindlichen Randbemerkungen, Hervorhebungen sowie die Anweisungen zur Abschrift und Weiterleitung werden in Fußnoten wiedergegeben. Die aus dem Szent-Iványi-Manuskript übernommenen Teile stehen in Anführungszeichen mit Angabe der Manuskriptseite. Die Auslassungspunkte stammen aus dem Originalmanuskript; Szent-Iványi bezeichnet damit jene Sätze und Abschnitte in den Schriftstücken, die er für weniger wichtig hielt und deshalb nicht notierte. Die Abschriften der Berichte der Gesandtschaft in Berlin (K 83) können wegen ihres schlechten Zustandes hin und wieder nur lückenhaft mitgeteilt werden. Auf die fehlenden Stellen weisen wie üblich drei Punkte hin. Zur Art und Weise der Veröffentlichung der häufigsten Aktenarten sei gesagt, daß bei den Berichten der Gesandten die Registriernummern der Gesandtschaft in der linken oberen Ecke der Originalexemplare ohne Veränderung mitgeteilt werden, um damit für den Fall von Hinweisen auf frühere Berichte dem Forscher die Orientierung zu erleichtern. Die kurzen inhaltlichen Zusammenfassungen in der linken oberen Ecke wurden weggelassen, weil sie erfahrungsgemäß in den meisten Fällen den Inhalt der Dokumente nicht treu genug wiedergaben. Auch bei den Personen- und Ortsnamen wurde die Originalschreibweise beibehalten und so kann es vorkommen, daß man verschiedenen Schreibweisen derselben Personen- und Ortsnamen begegnet. (Im Namenverzeichnis am Ende des Bandes findet der Leser die richtige Schreibweise.) Die Adresse am Ende des Originalberichts wurde weggelassen und statt dessen bekamen die Akten einen Titel, in dem die Amtsbezeichnung des Verfassers der Akte sowie des Adressaten angegeben werden. Sofern sich der Bericht auf einen früheren Bericht bezieht, der in dieser Reihe nicht veröffentlicht wird, im Aktenmaterial des Außenministeriums aber zu finden ist, wird der kurze Inhalt und die Archivstelle der erwähnten Akte in Fußnoten wiedergegeben. Die Archiv-Nummer wird am Ende der Akten in Kursivschrift angegeben, da aber alle in diesem Band veröffentlichten Akten im Ungarischen Staatsarchiv zu finden sind, wird dies nicht besonders gekennzeichnet. An den entschlüsselten Texten der Chiffretelegramme wurde nichts geändert, also auch keine Artikel hinzugefügt. Die im entschlüsselten Text fehlenden, aber sinngemäß folgenden Wörter oder Satzteile werden in Fußnoten angegeben. Die in der rechten oberen Ecke der Chiffretelegramme in Kursivschrift stehende Zahl gibt die von der Gesandtschaft bzw. dem das Telegramm absendenden Organ vermerkte laufende Nummer an, die auf der linken Seite unter dem Titel stehende 1285