Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 5. kötet

Függelék - II. Előszó (Vorwort)

Zahl dagegen bezeichnet die Entschlüsselungsnummer des Telegramms. Die Auf­zählung unter dem Datum auf den in der politischen Abteilung oder Chiffreabtei­lung registrierten Chiffretelegrammen, die darüber Auskunft gibt, wer das Tele­gramm einsehen darf, wurde weggelassen, weil diese Aufzählung einerseits bei den in den Chiffretelegrammbüchern der Gesandtschaften zu findenden Chiffretele­grammen fehlt, andererseits, weil sich diese Aufzählung bei fast jedem in diesem Band publizierten Chiffretelegramm auf den Minister, den ständigen Stellvertre­ter des Ministers und auf die politische Abteilung bezieht. Bei den Chiffretele­grammen wurde die Bezeichnung ursprüngliche Reinschrift, selbst wenn die Tele­gramme mit der Unterschrift oder in der Handschrift des Leiters der Chiffre­abteilung vorgefunden wurden, nicht verwendet, weil es bei der Entschlüsselung auch zu Fehlern gekommen ist, die den Sinn des ursprünglichen Telegramms veränderten. Tagesberichte wurden über Gespräche zwischen Ministern oder leitenden Beamten des Außenministeriums mit Vertretern anderer Staaten angefertigt und diese wurden im allgemeinen vom Minister oder dem verhandelnden hohen Beamten in die Maschine diktiert. Bei den Tagesberichten wird das erste maschi­nengeschriebene Exemplar mit Registraturstempel als Original betrachtet. Die Noten der in Budapest tätigen ausländischen Diplomaten werden ohne Veränderung mit allen archivalischen Registriernummern, Abkürzungen und Adressen in der Originalsprache veröffentlicht. Bei Schreiben, die von anderen Ministerien eingingen, wird neben der Regi­striernummer des Außenministeriums auch die Registriernummer des absenden­den Amtes angegeben. Die Berichte der Militärattaches stimmen in ihrer Form mit denen der Ge­sandten überein. gingen aber nicht im Außenministerium, sondern in der 2. Ab­teilung des Generalstabs ein. Kopien der Berichte mit politischem Inhalt hat der Generalstab im allgemeinen ins Außenministerium geschickt. Die Militärattaches zeigten, sofern sie sich an die Regeln hielten, ihre Berichte den Gesandten zur Einsichtnahme vor, so daß diese über die Informationen und Verhandlungen der Militârattachés eine regelmäßige Orientierung erhielten. Die Berichte der Militär­attachés werden in derselben Form wie die Berichte der Gesandten mit Angabe der Registriernummer des Außenministeriums und des Generalstabs wiederge­geben. Zwischen den eingehenden und ausgehenden Dokumenten kann man keine scharfe Trennung ziehen, weil z. B. die eingehenden Berichte der Gesandten zum größten Teil zur Information in vervielfältigten Kopien auch an die anderen Ge­sandtschaften geschickt wurden, so daß aus dem eingehenden Dokument zu­gleich auch ein ausgehendes wurde. Außer den oben erwähnten gibt es noch andere Akten, aber für deren Publi­kationsweise gilt auch das bisher Gesagte. Von den mitgeteilten Dokumenten wurden inhaltliche Kurzfassungen an­gefertigt, die nach dem Vorwort zu finden sind. Der Anhang enthält eine Be­schreibung der Geschäftsordnung und des Personalbestandes des Außenministe­riums, dabei einen Überblick über die Aufteilung des Aktenmaterials der politi­1286

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