Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

542. 20. 2. 1940 Budapest bindungeil zwischen den Mitgliedern des Balkan-Bündnisses gefes­tigt haben; es bestehe in erhöhtem Maße die Möglichkeit, daß sich ein einheitlicher Block der Balkanstaaten bildet; die Delegierten auf der Balkan-Konferenz und die Pressevertreter sollen ihre deutschfeindliche Einstellung zum Ausdruck gebracht haben; nach Aussage Gafencus habe Deutschland Rumäniens Grenze in dem Sinne garantiert, daß die rumänische Regierung, solange sie ihre wirtschaftlichen Verpflichtungen genau einhalte, auf die ver­ständnisvolle Haltung der deutschen Regierung rechnen könne. 541. 17. 2. 1940 Bericht des ungarischen Gesandten in Sofia an den Außenminister Sofia Der bulgarische Ministerpräsident teilt mit, nach seinen Infor­mationen hätten die Teilnehmerstaaten auf der Balkan-Konferenz die Verpflichtung zur Verteidigung auf das gesamte Gebiet der vier Staaten, auch auf die äußeren Grenzen ausgedehnt; die Zustim­mung der jugoslawischen Regierung sei durch die Hervorhebung der Gefahr erreicht worden, daß nämlich Italien danach strebe, durch Kroatien hindurch eine gemeinsame italienisch —ungarische Grenze zu schaffen. Note des Außenministers an die amerikanische Gesandtschaft in Budapest Antwort auf des Aktenstück Nr. 534. Die ungarische Regierung hält eine Rüstungsbeschränkung für notwendig; im Falle Ungarns ist dafür die Befriedigung der ungarischen Gebietsforderungen an Rumänien eine Voraussetzung, denn nur so kann Ungarn im Schutze der Karpaten entscheidenden Einfluß ausüben; das Land möchte seine freie Wirtschaftsform aufrechterhalten; sofern ein Besuch Sumner Welles' in Budapest nicht möglich sei, schlägt die unga­rische Regierung vor, den ständigen Austausch der Ansichten über die amerikanische Gesandschaft in Budapest abzuwickeln. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Sofia an den Außen­minister Der bulgarische Ministerpräsident hat erklärt, in der Frage der Gebietsforderungen an Rumänien stehe er auf dem gleichen Stand­punkt wie die ungarische Regierung. Brief des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Der Staatssekretär des Äußeren ersucht das ungarische Außenmini­sterium ihm Informationen über die Weygand-Armee, über die Stärke der englischen Truppen im Irak und über — aus Paris oder London stammende — Pläne der Verbündeten in entspre­chender Form zur Verfügung zu stellen. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Madrid an den A ußenminister Das Memorandum über die ungarisch —rumänischen Gebietsfragen hat Marschall Petain mit lebhaftem Interesse entgegengenommen; in der mündlichen Erklärung zum Memorandum teilte der Gesandte Petain mit, nach Auffassung der ungarischen Regierung könnte allein die Schaffung einer entsprechenden ungarisch —rumänischen Grenze beständige Ruhe im Donaubecken schaffen und einen zuver­lässigen Schutz gegen die Sowjetunion bilden. 546. 27. 2. 1940 Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Ankara an den Ankara Außenminister Nach Informationen von verschiedenen Seiten nimmt der englische und französische Druck auf die Türkei immer mehr zu, mit dem Ziel, daß sich die Türkei in möglichst schnellem Tempo auf einen Krieg gegen die Sowjetunion vorbereiten soll; im kaukasischen Grenzabschnitt werden ständig Truppenverstärkungen durch­geführt. 543. 21. 2. 1940 Sofia 544. 24. 2. 1940 Berlin 545. 27. 2. 1940 Madrid 894

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