Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

547. 27. 2. 1940 Zagreb 548. 28. 2. 1940 Belgrad 549. 29. 2. 1940 Budapest 550. 551. 29. 2. 1940 Berlin 29. 2. 1940 Zagreb 552. 1. 3. 1940 Berlin 553. 1. 3. 1940 Rom 554. 2. 3. 1940 Budapest Bericht des ungarischen Konsuls in Zagreb an den Außenminister Senator Dr. Juraj Krnyevics, der Generalsekretär der kroatischen Bauernpartei, erklärte in einem Gespräch, falls die Autonomie Kroatiens innerhalb Jugoslawiens aufgehoben werden würde, so würde Kroatien nach Maceks Vorstellungen am liebsten mit Ungarn eine Föderation bilden; zu Deutschland hätten sie mehr Vertrauen als zu Italien, denn während Deutschland ihrer Meinung nach auf dem Balkan lediglich wirtschaftliche Ziele verfolge, trachte Italien nach der Herrschaft auf dem Balkan. Bericht des ungarischen Gesandten in Belgrad an den Außenminister Im Sinne der mündlichen Anweisung des Außenministers hat der Gesandte dem jugoslawischen Außenminister mitgeteilt, trotz der Ungarns Interessen verletzenden Informationen über die Balkan­Konferenz wolle die ungarische Regierung die freundschaftliche Politik gegenüber Jugoslawien weiter verfolgen; Cincar-Markovic dementierte die ungarischen Informationen und betonte, auch die jugoslawische Regierung wünsche die Politik der ungarisch — jugoslawischen Annäherung fortzusetzen und zu vertiefen. Chiffre-Telegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Ankara Anweisung an den Gesandten, die Informationen über die Weygand­Armee und die Stärke der englischen Truppen im Irak fortlaufend zu melden. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Nach Informationen von der italienischen Botschaft in Berlin, soll Mussolini Sumner Welles erklärt haben, eine Voraussetzung lies Friedens sähe er in der Regelung aller europäischen Fragen. Bericht des ungarischen Konsuls in Zagreb an den Außenminister Der englische Generalkonsul in Zagreb teilte mit, das englische Außenministerium habe ihm das in London überreichte Memo­randum der ungarischen Regierung zu den ungarisch —rumänischen Gebietsfragen übersandt; wie das englische Außenministerium fest­stellt, sei die Lösung der Frage nicht nur vom ethnischen Gesichts­punkt schwierig, sondern würde auch Rumäniens strategische Lage schwächen. Brief des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Wie der Gesandte Schwörbel äußert, betonen in Budapest auch offizielle Persöidichkeiten Ungarns Neutralität gegenüber der Auffassung, die Ungarn als mit den Achsenmächten zusammen­arbeitende, nicht kriegführende Partei betrachtet; Sztójay bittet, sofern sich diese offizielle Auffassung nicht geändert habe, Ungarns derzeitige Haltung den Deutschen gegenüber in letzterem Sinne zu unterstreichen. Brief des ungarischen Gesandten in Rom an den ständigen Stell­vertreters des Außenministers Ciano glaubt nicht, daß es im nahen Osten zu kriegerischen Hand­lungen kommen werde; im Falle, daß Deutschland doch die Be­setzung Rumäniens beschließen und den Durchmarsch durch Ungarn beabsichtigen sollte, müßte die ungarische Regierung ihre Zustimmung geben, einen Angriff gegen Rumänien gemeinsam mit den Deutschen solle Ungarn unter keinen Umständen führen, son­dern erst nach Beendigung eines deutschen Angriffs Schritte zur Inbesitznahme Siebenbürgens unternehmen, mit dem Argument, die Ungarn in Rumänien zu schützen. Note des amerikanischen Gesandten in Budapest an den Außen­minister Als Antwort auf das Aktenstück Nr. 542 teilt der amerikanische 895

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