Diplomáciai Iratok Magyarország Külpolitikájához 1936-1945, 4. kötet

Függelék - VI. Az iratok német nyelvű tartalmi kivonata

535. 12. 2. Sofia 1940 536. 12. 2. 1940 Washington 537a 14. 2. 1940 Madrid 537b 14. 2. 1940 Madrid 538. 15. 2. 1940 Budapest 539. 16. 2. 1940 Berlin 540. 17. 2. 1940 Budapest Gedankenaustausch über die Festlegung der Grundlagen eines einheitlichen internationalen Wirtschaftsystems, über die Be­schränkung und Verminderung der Rüstung; der Gedankenaus­tausch würde die aus dem gegenwärtigen Krieg resultierenden Probleme nicht berühren, sondern Fragen, die sich auf die stän­digen und festen Voraussetzungen für den Frieden nach Beendigung des Krieges beziehen; die Regierung der Vereinigten Staaten wünsche den Standpunkt der ungarischen Regierung kennenzu­lernen. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Sofia an den Außen­minister Nach Informationen vom bulgarischen Ministerpräsidenten hat der türkische Außenminister vermittelnde Schritte in Rumänien und Jugoslawien zur Regelung der bulgarisch —rumänischen Beziehungen unternommen; Gafencu glaubt, daß die Frage der Dobrudscha erst nach dem Kriege geregelt werden könne, denn im entgegengesetzten Falle müsse man mit Gebietsforderungen anderer Staaten rechnen. Chiffre-Telegramm des ungarischen Gesandten in Washington an den Außenminister Sumner Welles hat im Zusammenhang mit dem Aktenstück Nr. 532 erklärt, es sei gegenwärtig nicht wahrscheinlich, daß die Regie­rung der Vereinigten Staaten bereit sein würde, der rumänischen Regierung den ungarischen Standpunkt mitzuteilen. Brief des ungarischen Gesandten in Madrid an den Außenminister Als Beilage legt der Gesandte im Zusammenhang mit dem Memo­randum, das er Marschall Petain überreichen wird, die Kopie seines Briefes an den Ministerpräsidenten vor. Brief des ungarischen Gesandten in Madrid an Ministerpräsident Teleki Marschall Petain zeigte Interesse und Verständnis für die Gebiets­forderungen der ungarischen Regierung; in den Plänen der Kam­merer-Kommission werde die politische und wirtschaftliche Zusam­menfassung des Donaubeckens als eines der Friedensziele bezeichnet; wie Nachrichten aus Madrid besagen, wolle Hitler im Jahre 1940 die militärische Entscheidung erzwingen, während England bis zum Frühjahr 1941 warten möchte, um das Maximum der mili­tärischen und wirtschaftlichen Kraftanstrengungen erreichen kön­nen; die außenpolitischen Positionen der ungarischen Regierung seien bei den kriegführenden und bei den neutralen Staaten gleicher­maßen stärker geworden. Chiffre-Telegramm des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Sofia Anweisung an den Gesandten, dem bulgarischen Ministerpräsidenten mitzuteilen, daß es die ungarische Regierung für gefährlich hielte, wenn sich die bulgarische Regierung, abgehend vom Prinzip der Gegenseitigkeit, mit der rumänischen Regierung in territorialen Fragen einigte, ohne dabei einen gewissen Zusammenhang mit der Erfüllung der ungarischen Gebietsforderungen zu beachten. Bericht des ungarischen Gesandten in Berlin an den Außenminister Der Gesandte berichtet, die jugoslawische Gesandtschaft in Berlin würde sich auffällig für Nachrichten interessieren, die von der Herstellung dynastischer Verbindung zwischen Italien und Ungarn handeln. Brief des Außenministers an den ungarischen Gesandten in Berlin Nach zuverlässigen Informationen soll die Balkan-Konferenz, entgegen den deutschen und italienischen Interessen, die Ver­893

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